ESKIMO CALLBOY veröffentlichen Video und Single zu “Prism” vom neuen Album “Rehab”

ESKIMO CALLBOY, die Genre-Könige der Electrocore-Szene, melden sich nach zwei Jahren voller Shows, Charterfolge und Songwriting mit ihrem brandneuen Album „Rehab“ zurück. Ähnlich wie seine Vorgänger ist „Rehab“ eine stilistische Neuerfindung der Band, wo jede neue Idee – ob textlicher, visueller oder soundtechnischer Natur – einen gewaltigen Schritt vorwärts bedeutet. Das vorangegangene Album, „The Scene“, stieg auf Platz 6 in den deutschen Album Charts ein und ist damit das Dritte, welches eine Top-10 Platzierung erreicht. Sich über Genregrenzen hinwegsetzend, sind die neuen Songs von ESKIMO CALLBOY deutlich direkter und für den Hörer besser zugänglich.

Bevor Eskimo Callboy am 01. November 2019 endlich ihr neues Album „Rehab“ veröffentlichen, präsentieren sie mit dem offiziellen Video zu „Prism“ einen weiteren Song vom Album vorab, hier zu sehen:  https://youtu.be/C1HkdpbhEEo

ESKIMO CALLBOY über „Prism“: „Die neue Single „Prism“ ist eines unserer Lieblingslieder vom neuen Album „Rehab“. Wir mögen den Song, nicht nur wegen der eingängigen Melodie, sondern auch weil er eine positive Botschaft enthält. Das Lied ist als Ermutigung für all diejenigen gedacht, die nicht das sehen, wozu sie eigentlich in der Lage sind. Wir benutzen „Prism“ metaphorisch um zu zeigen, dass es manchmal nur das geeignete Medium braucht, sich selbst komplett zu entfalten und sein wahres Gesicht zu zeigen. Hört euch das neue Lied also unbedingt mit dem dazugehörigen Video an und bleibt positiv. 

Viel Liebe!

Eskimo Callboy“

Das Album neue Album “Rehab” erscheint in den folgenden Formaten:

Deluxe CD Box Set

CD Digipak

Standard CD Jewelcase

black LP+CD

pink LP+CD (ltd. to 200) – erhältlich über EMP

neon yellow LP+CD (ltd. to 200) – erhältlich über Impericon

neon orange LP+CD (ltd. to 200) – erhältlich über den Bandshop

Hier findet ihr den Link für Vorbestellungen: https://Eskimo-Callboy.lnk.to/Rehab

 

Einen Monat nach der Veröffentlichung von “Rehab” werden ESKIMO CALLBOY die größte Headliner Tour antreten, die sie bis zum jetzigen Zeitpunkt gespielt haben.

 

ESKIMO CALLBOY

REHAB European Tour 2019

Special Guests: werden noch bekannt gegeben

Presented by: METAL HAMMER, FUZE, EMP, Radio Bob

01.12.19 (DE) Berlin – Metropol

03.12.19 (CZ) Prague – Storm Club

04.12.19 (HU) Budapest – Dürer Kert

05.12.19 (AT) Wien – Simm City

06.12.19 (AT) Saalbach Hinterglemm – Bergfestival

07.12.19 (DE) Köln – Palladium

08.12.19 (DE) Hamburg – Docks

13.12.19 (BE) Hasselt – Muziekodroom

14.12.19 (DE) Bremen – Modernes*

15.12.19 (DE) Karlsruhe – Knockdown Festival

17.12.19 (F) Paris – Gibus

18.12.19 (CH) Zürich – Komplex 457

19.12.19 (DE) München – Tonhalle

20.12.19 (DE) Nürnberg – Löwensaal

21.12.19 (DE) Leipzig – Haus Auensee

* new

 

“Rehab” ist der Nachfolger des erfolgreichen Albums “The Scene”, welches 2017 auf Platz 6 in den deutschen Charts landete.

Review:

An ESKIMO CALLBOY haben sich schon immer die Geister geschieden. Denn die ganz besondere Mischung ihres Elektrocores muss man eben mögen. Ebenso das konsequente Einreißen jedweder Genregrenzen. Und so konnte man sich bisher mit jedem neuen Album darauf verlassen, dass man großartige Melodien, eine mitreißende Stimmung und Songs aus einem Guss geboten bekam.

Mit „Rehab“ scheint sich das jetzt geändert zu haben. Allein der Titel rührt nach Angaben der Promoabteilung daher, dass es während der Aufnahmen des Longplayers einige Höhen und Tiefen gegeben habe, was auch daran gelegen habe, dass es nicht ganz einfach gewesen sei, eine einheitliche Richtung zu finden, da die Stärken eines jeden Bandmitgliedes in den Vordergrund gestellt werden sollte. Das hört man dem Album leider auch an. Da wird in solch freudiger Weise experimentiert, dass man sich dann doch fragt, ob weniger nicht mehr gewesen wäre. Mitunter wird die Richtung auch nicht wirklich klar. Möchte man jetzt wie „BRING ME THE HORIZON“ den Weg in die wohl erfolgversprechende Seichtheit gehen (‚Disbeliever‘), mehr Sprechgesang wagen (‚Nice Boi‘) oder durchaus mit gehörigen Wums (‚Made By America‘) auf sich aufmerksam machen?

Die klaren Vocals dominieren, geshoutet wird fast überhaupt nicht und mitunter hat man den Eindruck, dass einer der bekannten Justins hinter dem Mikro steht (‚Rehab‘). Viele Tracks klingen ganz okay, aber eben auch zu sehr bemüht, zu verkopft und zu konstruiert. Die Melodien sind ganz nett, aber der Funke will nicht so richtig überspringen. Das Feuer früherer Alben wird einfach nicht entfacht. Schade. Aber als positiv ist zumindest festzuhalten, dass ESKIMO CALLBOY etwas grundsätzlich Anderes probiert haben und der festen Ansicht sind, sich durch die Konzentration auf „Rehab“ als Menschen und Musiker weiterentwickeln zu werden. Das ist doch auch schon einmal etwas.

Fazit: Die Elektrocorer von ESKIMO CALLBOY haben sich mit ihrem neuen Longplayer „Rehab“ leider etwas verzettelt. In dem Bemühen, einen wahrhaftigen Aufbruch zu wagen, indem man die Stärken eines jeden einzelnen Bandmitglieds zur Geltung bringen wollte, ist das lodernde Feuer, die energiegeladene Dynamik und die mitreißende Unverwechselbarkeit verloren gegangen.

Author: Thomas Fiedler

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