Eisbrecher im Ewigen Eis des Schlachthofs

EISBRECHER sind mit Ihrer Tour „Ewiges Eis“ in 4 Deutschen Städten zu sehen und zu hören. So waren Sie an diesem Abend im Schlachthof in Wiesbaden. Wie es sich gehört haben EISBRECHER auf einen Support dabei. Damit man auch weiß um wen es sich handelt kam Alex Wesselsky persönlich auf die Bühne um den Fans im Schlachthof zu erklären um wen es sich handelt. Hierbei geht es nicht um irgendwelche Ein Tags Musiker, obwohl FAELDER, erst am Tag zuvor Ihr erstes gemeinschaftliches Konzert gegeben hatten. Es sind Keyboarder Henning Verlage (Ex Unheilig), der Gitarrist und der Drummer Sebastian Lange und Florian Speckhardt (Ex In Extremo). Alles wird von der Stimme des Kai Niemann vollendet. Wo man FAELDER genau einordnen soll, kann man nicht so sagen, da es nicht in die NDH aber auch nicht direkt in den Rock-Pop Sektor geht. Sie werden wissen in welche Richtung sie sich bewegen. Schade war nur an diesem Abend das FAELDER nicht so aus sich rauskamen und alle Musiker statisch an einem Punkt geblieben sind. Man hätte mehr erwartet aber das wird bestimmt noch kommen. Mit wohlwollendem Applaus verabschieden die Fans FAELDER an diesem Abend.

Bilder von FAELDER hier:

Faelder

Schwarzer Vorhang, kein Licht und nur ein Intro, welches den Headliner des Abends ankündigen sollte. Dies brauchte es nicht die Fans waren so schon in Stimmung und empfingen EISBRECHER direkt von der ersten Sekunde an mit lautem Jubel und Gegröle. Gleich der Opener „Ewiges Eis“ zeigt den Fans mal was sie an diesem Abend erwarten können. Der Gemütszustand wird in „Der Wahnsinn“ auf den Punkt gebracht und mit „Phosphor“ und „Antikörper“ geht es weiter.  Live sind EISBRECHER schon ein Brett, obwohl es nichts Außergewöhnliches bei der Show gibt, ist die Stimmung wie immer geil. Alex der auch Unterhaltungskünstler im Fernsehen sein könnte, weiß wie er die Fans in seinen Bann zieht, die sich aber auch nicht wirklich diesem entziehen können. Bei „Amok“ kommt das synchron Trommeln auf Ölfässern wieder in Spiel und so kommt diese Show fast an eine Best-of-Show heran. EISBRECHER feuern einen Hit nach dem anderen den Fans aufs Hirn. So sind die Songs „Eiszeit“, „Prototyp“ oder “This is Deutsch“ genauso dabei wie „Himmel, Arsch und Zwirn“ oder „Herz aus Eis“.

So langsam bewegen wir uns auf die Zielgerade zu und da darf natürlich, das von den Fans geforderte „Miststück“ ebenso wenig fehlen wie „Sturmfahrt“ oder „Herzstück“. Cool war an diesem Abend das der Song „Miststück“ mit einer freien Interpretation von FALCO`S „Rock me Amadeus“ angereichert wurde. Das hatte schon was, zum Ende dieses Konzertes.

Es war mal wieder ein Konzert, wie wir es von EISBRECHER her kennen und lieben. Zwar gibt es keine großen, bis gar keine Neuerungen aber wer will schon Neuerungen, wenn das alte altbewährt ist.

Bilder von EISBRECHER hier:

Eisbrecher

Setlist:

01. Intro / Ewiges Eis
02. Zwischen uns
03. Der Wahnsinn
04. Phosphor
05. Antikörper
06. Fehler machen Leute
07. Augen unter Null
08. Amok
09. Eiszeit
10. Leider
11. So oder so
12. Prototyp
13. Himmel, Arsch und Zwirn
14. Herz aus Eis
15. Drums vs. Machine
16. 1000 Narben
17. This is Deutsch
18. Verrückt (Z)
19. Sturmfahrt (Z)
20. Was ist hier los? (Z)
21. Miststück / Rock Me Amadeus (Z)
22. Herzdieb (Z)