In this Moment – Ritual

Es ist eine Entwicklung. Es ist ein Statement. Es ist In This Moment 2017. „Es kommt mir so vor, als würden wir ganz neue Gefilde betreten“, so In This Moment- Frontfrau Maria Brink. „Schon mein ganzes Leben lang spüre ich aus ganzem Herzen diese besondere Art von Empowerment. Ich schreibe alles aus einer sehr persönlichen Perspektive und mußte dieses Gefühl von Stärke einfach teilen. Ich habe mich nie da- vor gescheut, meine Gefühle zurückzuhal- ten, obwohl ich manchmal auch sehr zwei- deutig formuliere. Jedenfalls wollte ich un- seren Fans meine stärkste Seite präsentie- ren, und das ohne irgendeine offenkundige sexuelle Komponente. Es geht auf der Platte um dieses tiefe, wilde Feuer in meinem Her- zen.“ „Marias Worte kommen aus ihrem tiefsten Inneren“, bestätigt Gitarrist Chris Howorth. „Dieses Mal gab es schon eine Menge Ideen, bevor wir ins Studio gingen. Wir hatten eine klare Vorstellung, wohin die Reise gehen sollte. Diesmal ist alles anders.“ Ganze zwei Jahre lang waren Maria Brink (Gesang, Piano), Chris Howorth (Gitarre), Travis Johnson (Bass), Randy Weitzel (Gi- tarre) und Kent Diimel (Drums) auf Tour mit ihrem bisher erfolgreichsten Album, dem 2014 releasten „Black Widow“. Mit Veröffentlichung schoss der Longplayer auf Platz 8 der Billboard Top 200; die höchste Chartposition, die das Quintett aus dem kalifornischen Los Angeles bis dato verCARRYCOAL
– Inh. Theresa Trenks – Grünberger Str. 1, 10243 Berlin – www.carrycoal.de – facbook.com/carrycoal e- 2
zeichnen konnte. Zeitgleich stieg die CD auf Platz 3 der Hard Rock Album Charts ein und brachte später die Hitsingles „Sick Like Me“, „Big Bad Wolf“ oder „Sex Metal Barbie“ her- vor, die alle die 8-Millionen- Streamingmarke auf Spotify knackten und sich jeweils an die Spitze des Rock Radio setzen. Und nicht nur das: In This Moments größter Hit „Whore“ konnte in dieser Zeit die 20-Millionen-Grenze weit hinter sich lassen und auch der Titelsong des 2012er Albums „Blood“ erreichte Goldstatus, wäh- rend der zugehörige Clip über 27 Millionen Views generierte. Zwischen ihren gefeierten Headlinertouren zerlegten In This Moment unzählige Open- Air-Bühnen, vom amerikanischen Rock On The Range bis hin zum britischen Download Festival. Im März 2016 begannen Maria und Chris schließlich gemeinsam in Las Vegas mit ihrem langjährigen Producer, dem viel- fachen Grammy-Nominee Kevin Churko (Five Finger Death Punch, Ozzy Osbourne) die Songwritingarbeiten zu dem, was heute als „Ritual“ vorliegt. Nach der aufregenden Sommertour 2016 mit Korn und Rob Zom- bie begann das Duo, gemeinsam Songs zu schreiben. Kurze Zeit später besuchte Maria das Städtchen Salem in Massachusetts zu- sammen mit allen Frauen aus ihrer Familie. Bezeichnenderweise genau zu Halloween. „Wir haben die Energie dort nur so aufge- saugt“, erinnert sich die Sängerin. „Wir ha- ben uns gegenseitig ein wenig gehuldigt. Ich wollte Inspirationen und Erfahrungen für die neue Platte sammeln – und habe ver- sucht, eine gewisse Wahrheit in mir selbst zu ergründen. Ich habe Salem geliebt. Ich war komplett von den Socken, wie schön es dort ist. Die Geschichte der Hexenverbren- nung ist wirklich enorm faszinierend. So gesehen, war unser Trip eine Reise mit ei- nem zeremoniellen Charakter.“ Frisch inspiriert kehrten Maria und Chris in Kevins Studio zurück, um die Aufnahmen fertigzustellen, die diesmal in einer besonderen
Atmosphäre stattfanden: In einem mit Kerzen, Kristallen und einer knisternden Feuerstelle dekorierten Studio ließ man die Ideen im Weihrauchduft ungehindert flie- ßen und integrierte erstmals doomig- bombastische Blues-Elemente in seinen Sound. „Wir lieben zwar `Black Widow`, allerdings ist das Album ein wenig zu elekt- ronisch geworden“, so Chris weiter. „Die neuen Songs sind ein wenig organischer und legen den Fokus auf die Gitarren, den Bass, Drums und den Gesang. Wir haben auch beim Groove ein paar Gänge runter geschal- tet. Ich habe mich hier und da an der Slide- guitar versucht; etwas, was ich zuvor noch nie getan habe. Es gibt auf dem Album defi- nitiv eine Blues-beeinflusste Seite, die frü- her nicht zu erkennen war.“ „Unser Ziel war schon immer, zu wachsen und uns weiter zu entwickeln“, ergänzt Ma- ria. „Die Platte war eine gute Chance, ein wenig ernsthafter zu werden.“ Weiterentwicklung in Reinkultur, die sich bereits auf der ersten Single „Oh Lord“ ab- zeichnet: Zum Echo von spärlichen Drums und Handclaps lässt Maria ihrem beschwö- renden Gesang freien Lauf, während die Gitarren ihren sofort packenden Refrain untermalen. „Die Bedeutung von `Oh Lord` zieht sich durch das ganze Album. Warum sollte ich keine Beziehung zu der Kraft auf- bauen dürfen, die ich als Gott wahrnehme? Für mich ist diese Kraft gleichbedeutend mit Stärke und Licht. Als ich jünger war, fühlte ich mich schuldig für diese Dinge. Es ist mir nicht erlaubt, eine Orakel-Karte, eine Tarot- karte oder andere wundervolle Dinge zu berühren, weil sie angeblich `böse` sind. Ich wurde lange Zeit von diesen Ängsten getrie- ben und Fragen wie: Ist dies falsch? Irgend- wann wurde mir klar, dass ich keine Angst mehr haben muss. In diesem Song geht es sehr stark um einen gewissen Lern- und Erweckungsprozess.“ Ein weiteres Highlight stellt das an Billy Idols große Hymne angelehnte „Black WedCARRYCOAL
– Inh. Theresa Trenks – Grünberger Str. 1, 10243 Berlin – www.carrycoal.de – facbook.com/carrycoal e- 3
ding“ dar, das Maria gemeinsam mit nie- mand Geringerem, als Judas Priest- Frontmann Rob Halford performt. Ein ex- plosives Duett, das in Co-Produktion mit Stevens entstand. „Ich kann nicht fassen, dass es wirklich passiert ist“, gibt sich Christ euphorisch. „Maria rief Rob an und fragte einfach, ob er nicht Bock hätte. Und er sagte tatsächlich sofort zu! Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir ihn mit an Bord ha- ben.“ „Wer ist denn kein Fan von `White Wed- ding`“, lacht Maria. „Wir wollten eine Art Spin-Off-Version machen, die wirklich origi- nell ist. Die Lyrics bestehen aus einem Fra- ge/ Antwort-Text zwischen mir und einer anderen Stimme. Die Aussage des Refrains lautet, dass es nicht das Gegenteil eines Happy-Ends ist, sondern dass man gerade durch Herzschmerz wächst und Kraft aus seinem Leid zieht.“ Auf dem wütenden „River Of Fire“ packt Chris die Slideguitar aus, während die Band zu „Witching Hour“ mit seinem Wave- inspirierten Groove bei Mitternacht um die Flammen tanzt und Maria die Vorstellung beschreibt „in einem früheren Leben als Hexe dafür verbrannt worden zu sein, weil ich Menschen gelehrt habe, frei zu sein.“ Das wuchtige „Roots“ dagegen gleicht eher ei- nem akustischen Erdbeben, wie Maria hin- zufügt. „Manchmal muss ich einfach den Schmerz ertragen, um zu vergeben und mit Dingen abzuschließen zu können. Ich liebe den Hass, den manche Menschen in sich tragen. Das ist eine ganz besondere Art von Energie. Es wird mir wieder gut gehen, ich werde wieder aufrecht gehen, nach vorne sehen und tun, was ich tun muss.“ Und auch dem Phil Collins-Klassiker „In The Air Tonight“ hauchen In This Moment völlig neues, düsteres Leben ein. „Wir könnten in einer Million Jahre nicht das nachmachen, was er geschafft hat“, erklärt Maria. „Dieses Lied ist einfach einer der besten Songs aller Zeiten. Wir liefern nun unsere eigene Interpretation
ab, die natürlich ein wenig finste- rer geraten ist; so wie unser Ritual.“ Das Ritual hat begonnen. In This Moment entfachen mit ihrem neuen Album ein Feu- er, das heller leuchtet, als je ein Feuer zuvor. „Die Fans sollen die Musik tief in sich fühlen, wenn sie unser Album hören“, so Chris ab- schließend. „Ganz egal, ob sie Traurigkeit, Wut oder Freude aus den Songs ziehen. Ich kann mich daran erinnern, wie ich als Kind manche Platten wieder und wieder gehört habe. Ich würde mich freuen, wenn sich die Welt diese Platte anhört und sie als ein Stück in sich aufnimmt.“ „Ich möchte jedem den Mut geben, die Per- son zu sein, die er sein will und sich nicht darum zu kümmern, was die Gesellschaft wohl über ihn sagt“, ergänzt Maria. „Seid stark. Seid laut. Wir lieben unsere Fans wahnsinnig. Ich hoffe, jeder fühlt diese Lie- be und nutzt die Kraft, er selbst zu sein.“
IN THIS MOMENT im Netz: www.inthismomentofficial.com www.facebook.com/pg/officialinthismo ment