Steve Vai – Vai/Gash

Steve Vai und ich, das ist so eine Hassliebe. Ich finde, er ist einer der größten Gitarrenkünstler, die es gibt – und trotzdem habe ich bis jetzt so absolut keinen Zugang zu ihm und seinen Werken gefunden. BIS JETZT! Das, was er jetzt aus seinem Hut gezaubert hat, begeistert mich wirklich.

Das Album „Vai/Gash“ ist diesmal kein Nachfolger seines letzten Albums „Inviolate“, sondern wurde bereits 1991 gemeinsam mit dem 1998 verstorbenen Sänger Johnny „Gash“ Sombrotto aufgenommen. Deren gemeinsames Ziel war damals die Aufnahme einer „echten Gute Laune-Biker-Platte“. Das ist ihnen auch vollkommen gelungen, würde ich sagen.

Die Ära merkt man den einzelnen Songs an. Jeder Track teleportiert einen förmlich zeitlich 30 Jahre zurück (im positivsten Sinne, wohlgemerkt!) und übermittelt das Gefühl von Freiheit, der Harley Davidson-Kultur und einfach nur gute Laune beim Hören.

Steve Vai präsentiert sein Können, ohne in die „Psychedelic“ der Gitarrenkünste abzudriften, und Gash hat mit seiner hervorragenden Stimme den einzelnen Titeln eine besondere Tiefe verliehen.
Uneingeschränkte Empfehlung meinerseits! Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

01 In the wind
02 Busted
03 Let’s jam
04 Woman fever
05 She saved my life tonight
06 Danger zone
07 New sensation
08 Flowers of fire