Räumlich sehen mit zwei Augen

Um ein dreidimensionales Bild zu erzeugen, benötigen wir zwei Augen. Sie sind im Mittel etwa sieben Zentimeter versetzt und nehmen deshalb die Umwelt aus unterschiedlichem Blickwinkel wahr. Bei näheren Objekten ist der Versatz größer, bei entfernteren Gegenständen kleiner. Unser Gehirn errechnet aus diesen Informationen ein 3D-Bild. Und genau das kann eine 3D-Kamera auch.

Das zweite Auge wird simuliert

Professionelle 3D-Kameras sind leicht daran zu erkennen, dass sie zwei Objektive im Abstand der menschlichen Augen besitzen. Oft handelt es sich um Einzelstücke oder Kleinserien, gefertigt aus handelsüblichen Spiegelreflexkameras. Man nimmt zum Beispiel zwei <a href=“http://www.digitalkameratrends.com/thema/nikon-d3200″>Nikon D3200 oder ähnliche Modelle und baut aus zwei normalen Kameras ein 3D</a>-Gerät mit zwei Objektiven und natürlich auch zwei Bildsensoren. Wem das handwerkliche Geschick zur Realisierung dieser Lösung fehlt, kauft eine fertige 3D-Kamera. Einfachste Modelle gibt es für weniger als hundert Euro. Die Qualität bewegt sich dann aber eher auf dem Niveau einer Webcam. Immerhin lassen sich mit einigen Modellen auch die im Internet beliebten Vollsphären, also kugelförmige 360°-Ansichten, erzeugen. Bessere 3D-Kameras sind für unter 1.000 Euro zu haben. Sie können auch für gewöhnliche 2D-Bilder verwendet werden, sind dafür aber zu teuer. Das Infoportal <a href=“http://www.digitalkameratrends.com/“>www.digitalkameratrends.com</a> stellt eine dritte Möglichkeit vor: Einige Standard-Kameras mit nur einer Optik erzeugen 3D-Bilder dadurch, dass sie ein Motiv zwei Mal in kurzem zeitlichem Abstand und mit unterschiedlicher Fokussierung aufnehmen. Diese Methode kann für die dreidimensionale Bildwirkung von Vorteil sein, aber bei bewegten Motiven entstehen störende Wischeffekte.

Betrachtung am TV-Gerät

Die von 3D-Kameras errechneten Bilder sind darauf ausgelegt, auf speziellen Monitoren oder TV-Geräten angeschaut zu werden. Man benötigt dazu keine spezielle 3D-Brille. Als Papierbild funktioniert die räumliche Darstellung dagegen nicht. Hier muss man auf die aus der analogen Fotografie bekannten Geräte für Stereoskopie zurückgreifen, in die zwei leicht unterschiedliche Fotos oder Dias eingelegt werden.

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Author: Thomas Fiedler

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