SILVER LAKE by ESA HOLOPAINEN enthüllen ersten Album Trailer und sprechen darin über die Ursprünge des Projekts

Das selbstbetitelte Debütalbum SILVER LAKE by ESA HOLOPAINEN erscheint am 28. Mai über die Nuclear Blast Tonträger Produktions- und Vertriebs GmbH und zeichnet sich einterseits durch die markanten Riffs von AMORPHIS Gitarrist Esa Holopainen aus, einem der größten Songwriter und Saitenhexer Finnlands. Ebenso überzeugen die Gast-Vocals einiger der besten Rock- und Metalstimmen der Szene, wie z.B. Jonas Renkse (Katatonia), Einar Solberg (Leprous), Björn „Speed“ Strid (Soilwork)Anneke Van Giersbergen und viele mehr, die in eine bezaubernde Welt aus progressiven und dennoch eingängigen Metal Meisterwerken entführen, welche die Schönheit und Melancholie Finnlands atmen.

Heute enthüllt Esa Holopainen den ersten Albumtrailer und spricht darin über die Ursprünge seines Soloprojets.
Seht den Clip hier: https://youtu.be/kuFbR82Pedc

Das selbstbetitelte Debüt wird als CD Digipak, in diversen farbigen Vinyl Editionen, einem streng limitierten CD Boxset (inkl. dem Digipak, signierter Autogrammkarte, Gitarren Pick und Flagge) sowie digital erhältlich sein.
Vorbestellungen hier: http://nblast.de/SL-SilverLake
Pre-Save hier: http://nblast.de/SilverLakeAlbumPre

TRACKLIST:

01. Silver Lake

02. Sentiment (feat. Jonas Renkse)

03. Storm (feat. Håkan Hemlin)

04. Ray Of Light (feat. Einar Solberg)

05. Alkusointu (feat. Vesa-Matti Loiri)

06. In Her Solitude (feat Tomi Joutsen)

07. Promising Sun (feat. Björn ‚Speed‘ Strid)

08. Fading Moon (feat. Anneke Van Giersbergen)

09. Apprentice (feat. Jonas Renkse)

Jüngst erschien die erste Singleauskopplung samt Videoclip zu dem emotionalen Stück „Storm“ feat Håkan Hemlin.
Esa Holopainen dazu: „“Storm“ erscheint heute und ist unsere erste Single aus dem Silver Lake by Esa Holopainen Album. Ich hoffe es gefällt euch so gut wie mir, schaut euch unbedingt das tolle Video von Owe Lingvall an, das auf den kanarischne Inseln entstanden ist, wo er und Håkan sehr lange nach der perfekten Location Ausschau gehalten haben. Ich fühle mich geehrt ihn als Frontmann an Bord zu haben und dieser Song untermauert, dass er noch immer ein absoluter Top Sänger ist. Shine on, friends!“

Es ist Anfang des Frühlings im Jahr 2020. Während eines Vormittags vibriert das Handy von Esa Holopainen, langsam nimmt der Gitarrist den Hörer ab. Nach einigen allgemeinen Komplimenten, kommt endlich die Kernfrage: „Esa, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, an deinem Soloalbum zu arbeiten?“ Diese sanfte Stimme gehört Nino Laurenne, renommierter Musikproduzent und Inhaber des in Helsinki ansässigen Studios Sonic Pump. Esa Holopainen muss nicht lange über diese Frage nachdenken. Der renommierte Gitarrist kennt die Antwort sofort.

Zeitsprung ins Jahr 2021: Esa sitzt auf dem bequemen Sofa in Sonic Pump. Sein erstes Soloalbum – veröffentlicht unter dem Künstlernamen SILVER LAKE – wurde gerade von Svante Forsbäck (Rammstein, Volbeat, The Rasmus) fertig gemastert. „Ich hatte schon seit Jahren daran gedacht, mal ein Soloalbum zu machen und Ninos Anruf kam genau zur richtigen Zeit!“, entsinnt sich Holopainen. „Ich meine, als Nino – der dann das Album mixte und produzierte – mit der Grundidee kam, hatte die weltweite Pandemie sowieso bereits all meine Pläne für 2020 zerstört und ich war mir der Tatsache bewusst, dass ich plötzlich ziemlich viel Freizeit haben würde. Es dauerte also nicht lange, bis ich begriff, dass es an der Zeit war, etwas alleine und auf eigene Faust zu tun – zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten!“

Wie allgemein bekannt, ist Esa seit 1990 der Leadgitarrist der unvergleichbaren Heavy-Metal-Pioniere AMORPHIS. Dank der harten und doch melodischen Schönheit von Klassikern wie „Tales From The Thousand Lakes“, „Elegy“ und „Skyforger“ sind Holopainens einzigartige Fähigkeiten, bezaubernde Atmosphären und innovative Riffs zu schaffen, in der Metalszene weltweit bekannt. „In den letzten Jahren habe ich viel Musik geschrieben, und einige der Sachen haben sich nicht direkt nach AMORPHIS angehört. Als Nino mich dann Ende März anrief, hatte ich bereits drei solide SILVER LAKE-Songs auf Lager. Diese Tracks mit den Titeln „Sentiment“, „Ray Of Light“ und „Promising Sun“ fungierten als Rückgrat für das gesamte Soloalbum“, entsinnt sich Holopainen. Obwohl der Aufnahmeprozess bereits langsam seinen Weg ging, wurden einige wichtige Entscheidungen noch diskutiert. „Anfangs wusste ich wirklich nicht, ob sich das Album als rein instrumental herausstellen oder ob es auch Gesang geben würde. Eines war jedoch sicher: Ich selbst bin garantiert nicht der Sänger von SILVER LAKE“, lacht er und fährt fort: „Meine Stärken liegen da eher im Songwriting: Ich scheine beim Schreiben immer eher traditionelle Liedstrukturen – Verse, Refrains usw. – zu verfolgen. Es dauerte also nicht lange, bis ich mich entschied auch einige einige Sänger an Bord zu holen. Wenn Leute an das Soloalbum eines Gitarristen denken, denken sie sofort es ist eine wahnwitzige Ansammlung wilder Soli und überkomplizierter Strukturen. Aber ich bin kein großer Fan von solcher Musik. Wann immer ich Songs schreibe, möchte ich, dass sie interessant und hörenswert sind und nicht nur wildes Geschredder bieten.“

Es dauerte also nicht lange, bis die intensive Suche nach geeigneten Sängern begann. „Ich horchte mal an, ob einige meiner langjährigen Freunde und Lieblingssänger verfügbar sein würden… Glücklicherweise dauerte es nicht lange, um herauszufinden, dass hervorragende Künstler wie Anneke van Giersbergen (ex-The Gathering, VUUR), Björn ‚Speed‘ Strid (Soilwork), Einar Solberg (Leprous) und Jonas Renkse (Katatonia) Feuer und Flamme waren, bei dem Projekt mitzumachen.“
Doch auf Grund der Pandemie war es natürlich nicht ganz so leicht, die Pläne in die Tat umzusetzen: „Natürlich mussten wir größtenteils von unseren eigenen Studios aus arbeiten. Jeder der SängerInnen ist ein absoluter Profi, daher gab es keinerlei Probleme bei der Umsetzung. Einige wollten ihre eigenen Texte und Melodien schreiben, und für einige andere habe ich die Parts aus eigener Hand geschrieben. Ich verfasse keine Texte für AMORPHIS, aber es war eine sehr erfüllende Erfahrung, ein paar Worte für mein eigenes Album zu finden. Beispielsweise beschäftige ich mich mit ernsthaften mentalen Problemen und habe mich auch sehr von der Natur inspirieren lassen. Es gibt zahlreiche Themen aus dem Album zu entdecken.“

SILVER LAKE bietet aber auch eine schöne Überraschung für eingefleischte AMORPHIS-Fans. „Wie gesagt, wollte ich mit Sängern zusammenarbeiten, die ich sehr mag und respektiere. Tomi Joutsen – Amorphis‘ Leadsänger – ist eine fantastische Person und natürlich ein phänomenaler Sänger, daher war es ein absoluter No-Brainer, ihn auf meinem Album singen zu lassen. Natürlich machte er einen super Job bei dem härteren Track ‚In Her Solitude‘.“ Es gibt jedoch auch einige unerwartete Überraschungen…
„Die erste Single des Albums heißt ‚Storm‘, und hier sind einige Dire Straits Einflüsse und 80er-Jahre-Gitarrenfeeling zu hören. Die Gesangsdarbietung kommt hier von dem berühmten schwedischen Sänger Håkan Hemlin, auch bekannt als Nordman, und ich finde sie absolut faszinierend! Und wo wir schon von verrückten Überraschungen sprechen, hier steht natürlich der finnische Künstler Vesa-Matti Loiri ganz oben auf dieser Liste. Loiris Name dürfte vielleicht international nicht so vielen Leuten ein Begriff sein, aber innerhalb Finnlands ist Vesa-Matti Loiri einfach eine Legende. Er liefert eine sehr kraftvolle Performance mit Spoken Words für das Lied „Alkusointu“ (zu deutsch ‚Alliteration‘) – und seine Stimme ist wundervoll eindringlich!“

Die ‚härteren Parts‘ und ‚Dire Straits Vibes‘ fanden bereits Erwähnung, doch Esa selbst beschreibt sein SILVER LAKE Material folgendermaßen: „Zu aller erst ist die Platte sehr vielfältig. SILVER LAKE kann nicht wirklich mit AMORPHIS verglichen werden, aber mein spezieller Sound findet sich natürlich bei beiden Projekten… Ich wäre also nicht überrascht, wenn einige Fans gewisse Ähnlichkeiten entdecken“, erklärt Holopainen. „Außerdem muss ich dazusagen, dass es bei dem Songwriting für SILVER LAKE wirklich keine Grenzen gab. Überhaupt nicht. Infolgedessen sind manche Songs wirklich poppig und einige andere Tracks sind verdammt heavy.“

Werfen wir doch auch mal einen Blick in die Zukunft. Schon bald könnte es für SILVER LAKE weitergehen: „Ich bin sehr glücklich über das fertige Album, daher ist das zweite Soloalbum definitiv eine verlockende Idee! Es gibt jedoch keine konkreten Pläne, also müssen wir abwarten und sehen was die Zeit bringt…“

Author: Thomas Fiedler

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