W.E.B.: die griechischen Symphonic Extreme Metaller veröffentlichen Video zu „Dark Web“!

Neues Album Colosseum erscheint in drei Wochen via Metal Blade Records!

Die Athener von W.E.B. freuen sich, ihr neues Video zu „Dark Web“ mit euch teilen zu dürfen! Das Stück ist der Opener des Colosseum betitelten Albums, das am 19. November via Metal Blade Records erscheint.

Sänger/Gitarrist Sakis Prekas meint dazu: „‚Dark Web‘ ist sowohl eine Anspielung auf den Namen und den Musikstil der Band als auch auf das Konzept der so genannten verborgenen Ebene des World Wide Web und all der Gerüchte, die darüber kursieren: dass man dort Drogen, Waffen, Auftragskiller kaufen oder sogar selbst Menschen töten kann. Diese erschreckende Vorstellung einer solchen Realität in Kombination mit unserem Verständnis, dass diejenigen, die diese Welt beherrschen, auf uns herabblicken, als wären wir Sklaven oder sogar Ameisen, ist es, worum es in diesem Song geht.

Schaut euch das von Crystal View Entertainment produzierte Video zu „Dark Web“ hier an: youtu.be/_ecgg-82FVw

Den Visualizer zur ersten Single „Dominus Maleficarum“ gibt es hier zu sehen: youtu.be/6vl-cPY2e-4

W.E.B.Colosseum erscheint auf CD, Fruit Punch-colored Vinyl und sämtlichen digitalen Plattformen. Vorbestellmöglichkeiten finden sich unter: metalblade.com/web

Die griechischen W.E.B. wurden 2002 aus dem Bedürfnis heraus gegründet, „zu schreien, zu explodieren und Emotionen zu erzeugen, um sie dann auf der Bühne mit dem Publikum auszutauschen„. Seitdem haben sie sich kontinuierlich zu einer der führenden europäischen Symphonic-Extreme-Metal-Bands entwickelt, die Dunkelheit und Tod durch Adrenalin und Poesie ausdrücken. W.E.B. sind hier, um dich zu bewegen, zu provozieren und dich auf eine Reise durch dunkle und sternenlose Nächte einzuladen – ein Output, der sowohl offen als auch theatralisch ist. Nach vier Alben, die sie bereits veröffentlicht haben, ist Colosseum, das fünfte Album der Band aus dem Jahr 2021, zweifellos das bisher beste und direkteste Werk der Band.

Wir wollten, dass dieses Album so geradlinig ist, wie wir es machen konnten. Wir wollten, dass es aggressiv und auf den Punkt ist, und gleichzeitig haben wir buchstäblich alles übertrieben, höher, schneller, lauter, härter. Es ist unser stärkstes Album„, sagt Gitarrist/Sänger Sakis Prekas. Colosseum kombiniert das Brutale mit dem Eingängigen und durchtränkt es mit Orchestrierungen, die nur dazu dienen, die epischen Ausmaße des Albums zu erweitern. Jeder der neun Tracks spielt eine wichtige Rolle im Album als Ganzes und macht deutlich, dass W.E.B. mit jedem in ihrem Genre mithalten können.

Mit Colosseum begrüßt die Band zwei neue Mitglieder: Schlagzeuger Nikitas Mandolas, der nach den Aufnahmen zu Tartarus (2017) hinzukam und dessen Spiel perfekt zur Musik von W.E.B. passt, und Bassistin/Sängerin Hel Pyre. „Abgesehen von den großartigen Texten und der perfekten Bass-Performance hat sie an vielen Stellen des Albums ihre brutalen und cleanen Vocals eingebracht und so ihre eigene Feuerspur hinterlassen. Das ist ein völlig neues Element für W.E.B., das dem Material einen wirklich einzigartigen Charakter verleiht.

Als das Lineup feststand, begann man Anfang 2019 mit dem Schreiben, schickte sich gegenseitig Ideen zu und feilte anschließend in vielen Vorproduktionssessions an jedem Song. „Wenn wir Musik ohne Referenzen machen, denken wir nur daran, dass sie so fantastisch wie möglich klingen soll„, sagt Sakis. Die dramatischen Orchestrierungen sind natürlich ein großer Teil davon, wobei Christos Antoniou von Septicflesh diesen Aspekt des Sounds wie schon bei früheren W.E.B.-Veröffentlichungen übernommen hat. „Metal ist das revolutionärste Musikgenre, das es je gegeben hat; wenn man es mit symphonischen Orchestern ergänzt, wird das Erlebnis noch epischer und emotionaler, und zwar auf massive Weise. Wir wollen, dass unsere Musik die Sinne anregt, deshalb streben wir danach, sie aus unserer Sicht intensiv zu gestalten.“

Colosseum Tracklisting:
1. Dark Web
2. Murder of Crows
3. Pentalpha
4. Colosseum
5. Dominus Maleficarum
6. Necrology
7. Ensanguined
8. Exaudi Luciferi
9. December 13th

Im Titel des Albums Colosseum ziehen W.E.B. in typisch brutaler Manier Vergleiche mit der Vergangenheit und der Gegenwart. „Das Kolosseum war die berühmte gigantische Arena in Rom, um dem Volk ‚Essen und Spektakel‘ zu bieten, während es in Wirklichkeit dazu diente, den Durst des Pöbels nach Blut und Gewalt zu stillen und ihn vom Denken abzuhalten; eine Art antike TV-Gehirnwaschmaschine„, bemerkt Sakis. „Heutzutage scheinen die Menschen mehr denn je nach Blut zu dürsten. Sie suchen die Gewalt in fast allem. Man sieht es in den sozialen Medien, auf den Straßen – selbst eine einfache Schlägerei zwischen Kindern auf dem Schulhof zieht die anderen Kinder an, nicht um sie zu trennen, sondern um sie zu beobachten. Die Menschen vermissen das Kolosseum und das, was es ihrer gewalttätigen Natur gegeben hat, auch wenn sie es nie zugeben würden. Der Titel Kolosseum ist die Ironie, ihnen das zu geben, wonach sie sich insgeheim sehnen. Vielleicht fangen sie dann an zu verstehen, was sie in ihrem Spiegel sehen, und es wird sie hoffentlich stören.

Colosseum wurde im Sound Abuse Production Studio in Athen von Psychon aufgenommen, gemischt und gemastert und von Sakis Prekas produziert. Sakis gibt zwar zu, dass es die schwierigste Platte war, die sie je gemacht haben, aber es war auch die reibungsloseste aller Aufnahmesessions, was vor allem daran lag, dass sie so gut vorbereitet waren. „Es hatte auch viel mit der Chemie zwischen uns und der Art und Weise zu tun, wie Psychon mit uns arbeitet: die Aufnahmen wurden nach einem strikten Zeitplan durchgeführt, und gleichzeitig fühlten wir uns immer wohl dabei, uns auszudrücken.“ Dennoch gab es Hindernisse zu überwinden, als es um die Orchestrierung und die Arrangements ging. „Wenn man in den Kaninchenbau von Symphonieorchester und Synthesizern einsteigt, befindet man sich in einem Klangchaos, aus dem immer wieder neue Ideen geboren werden. Wir mussten so viele Stunden mit Sounddesign und Entscheidungen verbringen wie nie zuvor, doch das Ergebnis spricht für sich selbst.

Author: Thomas Fiedler

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