White Stones neues Album „Dancing Into Oblivion“ erscheint heute + enthüllen neue Single “ To Lie Or To Die“

Als Bassist der Prog Legenden OPETH hat Martin Mendez weltweite Popularität erlangt und kehrt nun mit einem weiteren virtuosen Death Metal Machtwerk zurück, der die Angst, den Kontrollverlust und die Verzweiflung des Lockdowns in acht neuen Tracks einfängt. Für ‚Dancing Into Oblivion‚ geht sein Projekt WHITE STONES mit eindringlichen Growls, Jazz-induzierten Intermezzi und einer unglaublichen technischen Perfektion den Weg des progressiven Extreme Metal weiter. Heute erscheint „Dancing Into Oblivion“ über die Nuclear Blast Tonträger Produktions- und Vertriebs GmbH.

Um den VÖ-Tag zu feiern, enthüllen WHITE STONES zudem einen Visualizer Clip zu ihren dritten Single „To Lie Or To Die“.
Seht den Clip hier: https://youtu.be/XhJwiFfff6U

‚Dancing Into Oblivion‘ erscheint heute auf CD, Vinyl (clear & black/red marbled) sowie digital.
Bestellt ode rstreamt das Album hier: https://bfan.link/dancing-into-oblivion
Abonniert White Stones: https://nblast.de/SubsWSYT

Tracklist:
01. La Menace
02. New Age Of Dark
03. Chain Of Command
04. Iron Titans
05. Woven Dream
06. To Lie or to Die
07. Freedom in Captivity
08. Acacia

Mehr über ‚Dancing Into Oblivion‘
„Chain Of Command“ Video: https://youtu.be/sL16VQsD0ec
„New Age Of Dark“ Lyric Video: https://youtu.be/Hbgxue-9_T0

„Ganz starke Scheibe!“
LEGACY (D), Manuel Stein

„Ein hypnotisches Highlight für Prog Enthusiasten, die es auch mal etwas härter mögen“
SONIC SEDUCER, Björn Springorum

„Eine Achterbahnfahrt zwischen klassischem Death Metal und progressiven Schlenkern“
DEAF FOREVER, Michael Kohsiek

Nach der Veröffentlichung von »Kuarahy«, die mit der weltweiten Pandemie und den daraus resultierenden Folgen einherging, sind WHITE STONES – Martín Mendez‘ Projekt (OPETHs Bassist) – bereit, ihr zweites Album zu veröffentlichen.

Als WHITE STONES »Kuarahy« veröffentlichten, waren sie die erste spanische Band, die bei Nuclear Blast Records unter Vertrag stand und zementierten ihr erstes Album als beispiellosen Meilenstein. Jetzt kehrt die Band mit »Dancing Into Oblivion« und einem kompakteren Sound zurück, nachdem sie hart gearbeitet hat, um jedem Detail die höchste Aufmerksamkeit zu schenken und ein Ergebnis zu erzielen, das sogar das erste Album übertrifft.

Die Themen, die auf dem zweiten Werk behandelt werden, basieren auf den Gefühlen, die Martín selbst während des durch die Covid-19-Pandemie verhängten Lockdowns durchlebt hat. „Ich habe im März sehr ruhig angefangen, als »Kuarahy« veröffentlicht wurde und der Lockdown begann. Ich habe die neue Platte geschrieben und sie hat sich einfach so gefügt. Es ist meine Sicht der Dinge über die Gefühle, die ich während des Lockdowns in diesem seltsamen Jahr hatte. Ich habe den Moment genutzt und bin begeistert davon“, verrät der Musiker.

Die emotionalen Höhen und Tiefen, die eine solche Situation erzeugt, spiegeln sich in dieser Platte wider. Wie Méndez sagt: „Es ist eine Mischung aus Gefühlen während des Lockdowns, Gefühlen, die von Angst zu Unsicherheit gehen, sowie Verwirrung, wenn man nichts über die Zukunft weiß und fast das Gefühl hat, die Zeit sei stehen geblieben. Musiker könnten die letzten sein, die wieder arbeiten werden und wir haben keine Anzeichen für eine frühere Rückkehr, was zu einer großen Unsicherheit führt. Ich habe eine Familie und ich muss auf sie aufpassen. Diese Situation erzeugt ein Gefühl des Unbehagens, das man auf dem Album spüren kann“, gesteht er und fügt hinzu, dass „es ansonsten schön war, so viel Zeit zu Hause mit der Familie zu haben und diese kleinen und friedlichen Momente auch in der Musik zu finden sind. Ich habe mich dafür entschieden, einige Interludes zwischen die Songs aufzunehmen, damit der Kontrast höher ist und es einfacher ist, die unterschiedlichen Gefühle durchgehend zu erkennen.“

Die herausragendsten musikalischen Elemente auf dem neuen Album sind die unterschiedlichen Genres, die es schaffen, nebeneinander zu existieren. Es gibt ein Element der Aggression, das sich in einem instrumentalen Rausch aufrichtet, sowie sanfte und zarte Feinheiten, die eine Atmosphäre entwickeln, die die Hörer*innen umgibt. Es gibt eine unterschiedliche Dynamik zwischen den Songs, mit Interludes, die es ermöglichen, Luft zu holen und wahrzunehmen, was man hört.

Martín beschreibt den Stil der Musik wie folgt: „Es ist schwierig, den Stil dieses Albums zu definieren. Ich mag es nicht, Musik zu markieren. Das ist Metal für mich. Es hat Elemente meiner Interpretation von Death Metal, aber auch andere, bewusste Einflüsse aus anderen Genres. Es zeigt mich als Musiker und zeigt meinen Musikgeschmack in der Unruhe, etwas anderes zu tun.“ Während Méndez dies erläutert, erinnert er sich an den Schreibprozess für das Album. „Der erste Song, den ich schrieb, war ‚Chain Of Command‘, bei dem ich die Idee hatte, gewagtere Songs zu schreiben als auf der vorherigen Platte, bei der ich mich einschränkte und nichts zu technisches spielen wollte. Ich wollte nur etwas schaffen, was das Ohr schont. Mit dem aktuellen wollte ich etwas aufwändigeres und musikalisch technischeres machen, mehr Farbe untermischen.
Der erste Einfluss, den ich für „Chain Of Command“ hatte, stammte von einem Album von John Coltrane & Wilbur Harden, während in „New Age Of Dark“ der Einfluss von Deicide kam, so dass die Inspirationen für diese Platte wirklich sehr unterschiedlich sind.“ Etwas, das die Band auf diesem Album absichtlich anstrebte, war Kürze. Der Sänger Eloi Boucherie erklärt, wie er und Méndez denken, „es ist besser, ein Album zu haben, das man noch einmal hören möchte, als ein Album, das man vor dem Ende abstellen möchte“, denn dann “willst du mehr davon.”

Der Schreibprozess von »Dancing Into Oblivion« war dem vorherigen »Kuarahy« ziemlich ähnlich, jedoch mit einigen klaren Änderungen. Martín hat alle Instrumentals für das Album komponiert, wie er sagt: „Ich habe Abschnitte offen gelassen für die Interpretation der anderen Musiker, sowohl im Schlagzeug als auch im Gesang. Eloi hat diesmal die Texte geschrieben und wir haben sie dann zusammen bearbeitet, während wir die Gesangsteile ausgearbeitet haben, um das endgültige Ergebnis im Studio zu erzielen.“

WHITE STONES haben erneut in den Farm Of Sounds Studios (Barcelona) aufgenommen, die dem Sänger Eloi gehören. Sie waren mit dem Sound von »Kuarahy« zufrieden und die Erfahrung mit der Aufnahme des ersten Albums und dem Komfort, alles mit ihren eigenen Werkzeugen zu kreieren, machten alles einfacher. „Alles wurde ‚hausgemacht‘, weil es eine Arbeitsweise und eine Philosophie ist, die ich mag. Man hat mehr Kontrolle und kann Ideen besser durchsetzen“, erklärt Méndez, der zusammen mit Sandra, seiner langjährigen Partnerin, auch das Cover für »Dancing Into Oblivion« erstellt hat.

Der finale Mix und das Mastering des zweiten Albums wurden von Jaime Gómez Arellano in den Orgone Studios (UK) umgesetzt, weil die Band bereits mit seiner Arbeit an »Kuarahy« mehr als zufrieden war und diese großartige Erfahrung wiederholen wollte. Eloi, als Sänger und auch als derjenige, der die an die Orgone Studios gesendete Musik auch aufnahm, erzählt: „In den Aufnahmen steckt mehr Erfahrung und eine bessere Klangqualität, weil wir während der Vorproduktion dank des höheren Selbstbewusstseins als Band bessere Entscheidungen getroffen haben. Jaime kannte uns auch besser, was den Prozess vereinfachte und wiederum dazu beitrug, »Dancing Into Oblivion« bestmöglich zu produzieren.“

Das Line-up wurde durch die Teilnahme des facettenreichen Joan Carles Marí Tur am Schlagzeug (der auch in anderen Bands wie FACE THE MAYBE spielt) erweitert. Die Gitarrensoli waren Aufgabe von Joao Sassetti (der bereits Mitglied der Tour-Besetzung von WHITE STONES war). Sassetti lebt in Portugal und konnte nicht im Studio in Barcelona sein, deshalb nahm er seine Soli auf und schickte sie digital zur Einbindung in die endgültigen Songs. Die Aufnahme der Instrumente war organischer und wie Boucherie sagt: „Der Originalton wurde in jedem Element so weit wie möglich beibehalten“ und hat »Dancing Into Oblivion« einen natürlichen / rohen Touch verliehen, so wie es sich die Band gehofft und erwartet hatte.

Author: Thomas Fiedler

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