Bodysnatcher (VÖ: 03.09) – Vile Conduct

Bodysnatcher, die ihren Namen von dem berüchtigten Plainfield Ghoul Ed Gein haben, kennen sich aus mit Dunkelheit, Brutalität und Aggression. Seit ihrer Gründung 2014 in Melbourne, Florida, liefern Bodysnatcher das Beste an wütender, extremer Musik. Durch die Kombination von erdrückenden Breakdowns mit unheimlicher Atmosphäre, beißenden Riffs und Grooves, sorgt die Band bei ihren Shows stets für Moshpits, die jede Venue dem Erdboden gleichmachen. Mit der bevorstehenden Veröffentlichung ihrer EP, „Vile Conduct“ in diesem Jahr, ist die Band nun zurück mit einer weiteren Demonstration purer Kraft, die einmal mehr zeigt, dass Bodysnatcher aus konventionellen Genre-Zwängen ausbrechen, um etwas hervorzubringen, das einfach nur… heavy ist.

Mit jeder Veröffentlichung haben Bodysnatcher ihrer Dynamik mehr Tiefe verliehen und bewiesen, dass sie ein ständig wachsender und sich verändernder Act sind. Im Jahr 2015, nur wenige Monate nach ihrer Gründung, stürmte die Band mit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Abandonment“ den weltweiten Untergrund. Das darauf folgende Debütalbum, „Death of Me“ (Stay Sick Records), ließ Bodysnatcher von ihren Downtempo-Wurzeln zu etwas vielseitigerem heranreifen, indem sie damit anfingen, die Genregrenzen zwischen Metal und Hardcore zu verwischen. Die Platte sollte den Bekanntheitsgrad der Band weiter steigern, einschließlich einer Headliner-Tour an der Westküste mit Extortionist (Unique Leader Records) als Support. Fast unmittelbar nach der Veröffentlichung von „Death of Me“ nahmen Bodysnatcher jedoch einen bedeutenden Besetzungswechsel vor und holten Chris Whited (King Conquer, 1776 Recordings) als Schlagzeuger und Produzent sowie Kyle Carter (Beacons) und Kyle Shope (Float Face Down) an Gitarre bzw. Bass an Bord. Alle drei arbeiteten mit dem gewaltigen Repertoire und der unverwechselbaren Wut von Frontmann Kyle Medina als Songwriter zusammen, und so folgte nicht lange nach der Besetzung eine Deluxe-Wiederveröffentlichung ihres Debütalbums mit fünf brandneuen Songs. Diese Songs brachten Bodysnatcher zu einem neuen Sound und Stil, der sich erst auf den beiden Folgealben „This Heavy Void“ (2020) und „Bleed-Abide“ (2022) voll entfalten sollte. Mit diesen beiden Alben unterschrieb die Band nicht nur bei dem führenden Heavy-Label MNRK Heavy, sondern unterstrich auch ihre einzigartige Fähigkeit, erschütternd persönliche Geschichten über Liebe und Verlust mit rauer Aggression zu verbinden.

 

Seit „Bleed-Abide“ haben Bodysnatcher ihre unermüdliche Arbeit stets fortgesetzt und sind mit Bands wie AngelMaker, Hatebreed, Dying Fetus, Emmure, We Came as Romans und vielen anderen durch das Land getourt. 2024 wird die Band nicht nur zu einem, sondern zu gleich zwei Abenteuern mit ihren ehemaligen Labelkollegen Spite aufbrechen – sowohl in Europa als auch auf dem amerikanischen Festland. Mit dabei ist die brandneue EP „Vile Conduct“, die von dem legendären Will Putney (Fit for an Autopsy, END, Knocked Loose) produziert wurde. „Vile Conduct“ erzählt persönliche Geschichten über Verluste durch Sucht und Drogen, verpackt in bitterer Reue und rücksichtsloser Aggression, wie nur Bodysnatcher sie liefern können.

Von ihren frühen Anfängen als einer der ersten Vertreter der USA für knüppelharte Breakdowns bis hin zu einem der renommiertesten Heavy-Musik-Exporte des Landes sind Bodysnatcher ein unvergleichliches Beispiel für harte Arbeit, Hingabe und – natürlich – vernichtende Härte. – Connor Welsh

Tracklist:

  1. Infested
  2. Severed
  3. Human Disdain
  4. Confession
  5. Murder 8 (ft. Jamey Jasta)
  6. Say Goodbye

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Author: Thomas Fiedler

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