Alle TermineShows in Deutschland:
11/10 Koln (Germany) « Gebaude 9 »
15/10 Hamburg (Germany) « Knust »
16/10 Berlin (Germany) « Lido »
17/10 Munich (Germany) « Strom »
Das Konzept des Albums und alle Songtexte sind von Henry David Thoreau und Guy Debord inspiriert.
Henry David Thoreau war ein amerikanischer Naturforscher, Essayist, Dichter und Philosoph des 19. Jahrhunderts – ein führender Transzendentalist, bekannt für sein Buch „Walden“ (er war einer der ersten Ökologen und Postwachstumstheoretiker überhaupt; das Buch schildert seine eigenen Erfahrungen, die er zwei Jahre lang einsam in einer Waldhütte machte) und Autor von „Civil Disobedience“ (ein Plädoyer für bürgerlichen Ungehorsam gegen einen ungerechten Staat – ein Buch, das sowohl Martin Luther King als auch Gandhi leitete und prägte).
Guy Debord war ein berühmter französischer Philosoph des 20. Jahrhunderts, vor allem bekannt für seinen Essay „Die Gesellschaft des Spektakels“ von 1967. Debord war zutiefst bestürzt über die Hegemonie von Regierungen und Medien über das alltägliche Leben durch Massenproduktion, Konsum und Marketing, die prophetisch auf die Welt, in der wir heute leben, wirkte. „In a world which really is topsy-turvy, the true is a moment of the false.“
Das Album beschäftigt sich mit den sehr ernsten Bedenken der Band hinsichtlich der Postwachstumsbewegung, sie sie auf ihrer Bio-Farm umsetzen. Sie spiegeln diese landwirtschaftlichen Prinzipien im Umgang mit dem Musikgeschäft wider – beispielsweise in ihren Bemühungen, ihren CO2-Fußabdruck auszugleichen. So finanzieren sie sich zu 100 % selbst und weigern sich, Verträge mit Majors oder Hedge Funds für ihre Tourneen abzuschließen.