Ensiferum bringt den Winter Storm over Europe

Ein prima Abend sollte es an diesem Abend in der Batschkapp werden. Ensiferum sind auf Winter Storm over Europe Tour. Als Support sind Freedom Call und als Pöbel sind Dragony dabei. Soweit so gut. 

Los gehen sollte es um 19:00 Uhr. Gegen 18:55 Uhr betrat ich aufgrund erhöhten Verkehrsaufkommen rund um Frankfurt die Batschkapp und stellte fest das adragony schon angefangen war. Also bahnte ich mir meinen Weg Dur h die Dsns um am Fotograben fest zu stellen, das sie schon bei Lued Nummer 5 waren und ich somit nicht mehr in den Graben konnte. Bilder aus dem Publikum waren erlaubt und konnte ich dann noch machen. Dragony ist eine österreichische Power-Metal-Band aus Wien, die auch Elemente des Symphonic Metal in ihren Stil einbaut. Sängerin Maria Nesh überzeugte nicht nur durch ihr Outfit nein auch gesanglich war es klasse. So konnte ich also noch die letzten 3 Sobgs vom Set genießen bevor Dragony nach 35 Minuten die Bühne verließen. Die Fans, die leider nicht zahlreich erschienen sind (Vorverkauf 489 Tickets) spendeten gewohnten Applaus und warteten auf das was kommt. 

Setlist: 

  1. Twilight of the Gods
  2. Gods of War
  3. Perfect Storm
  4. The World Serpent 
  5. The Einherjar ( What Dreams may come) 
  6. Burning Skies
  7. The Untold Story ( Albion Online)
  8. Beyond the Rainbow Bridge

Bilder von Dragony gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/dragony/

Freedom Call mit ihrem Spaß/Power Metal waren nun an der Reihe und die Fans waren etwas näher an die Bühne gerückt. Mit „Hammer of the Gods“ eröffneten Freedom Call den Abend und die Fans feuerten mit ihnen gleich von Beginn an die Metal Party. Chris verriet uns dann das sie von einem Amerikanischen Metal Magazin zur Heaviest Happy Metal Band of the World gekürt worden sind, worauf sie ins Studio gegangen sind und eine neue Single aufgenommen haben. Heavy Metal Happycore wurde dann auch gleich performt. Die Show lebt davon das die Fans mitmachen sollen, ob es springen ist, mitsingen oder klatschen, all dies taten die Fans brav. Der Auftritt lebt mehr von der Dynamik zwischen der Band und der Crowd als von der Härte der Beats. 

Setlist:

  1. Hammer of the Gods
  2. Tears of Babylon
  3. Silver Romance
  4. Union of the Storm
  5. Heavy Metal Happycore
  6. Power & Glory
  7. Warriors 
  8. Metal is for Everyone
  9. Land of Light

Bilder von Freedom Call gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/freedom-call/

Noch einmal kommt die Band Change over oder auch Umbau Pause genannt zum Zug. Als Headliner bestätigten Ensiferum schließlich ihren Ruf. Der Sound war druckvoll und brachial, ohne an Klarheit zu verlieren. Licht- und Nebelshow unterstrichen den wuchtigen Auftritt zusätzlich. Immer wieder wurde zu Bewegung und Moshpits aufgerufen – und Frankfurt folgte. Die Kombination aus dichtem Bühnenbild und satten Rhythmen sorgte für eine konstante Intensität vor der Bühne. Auch visuell wirkte der Auftritt geschlossen und durchdacht, ohne vom musikalischen Kern abzulenken. Ensiferum präsentierten sich routiniert, souverän und als klarer Abschluss eines insgesamt stimmigen Abends.

Am Ende stand ein Konzertabend mit klarer Linie, hoher Publikumsbeteiligung und drei Auftritten, die jeweils ihren eigenen Stärken gut ausspielen konnten und wohl kaum einen Besucher hungrig zurückliesen.

Setlist:

  1. Winter Storm Vigilantes
  2. Guardians of Fate
  3. Heathen Horde
  4. Fatherland
  5. One more Magic Potion
  6. Long cold Winter of Sorrow and Strif
  7. Token of Time
  8. From Afar
  9. Scars in my Heart
  10. Andromeda
  11. Into Battle
  12. Axe of Judgement
  13. In my Sword i Trust
  14. Two of Spades

Bilder von Ensiferum gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/ensiferum-3/