
Peter Doherty und seine Band absolvierten im Jahr 2025 eine äusserst erfolgreiche Tournee durch Grossbritannien und Europa. Doherty’s aktuelles Album «Felt Better Alive» war sein bislang erfolgreichstes in Grossbritannien, erreichte die Top 10 und erhielt begeisterte Kritiken. 2026 bringt er seine Band nach Deutschland. Über die Jahre hat sich Peter Doherty in verschiedensten Bands als kreativer Songwriter bewiesen. Ich war bei der ersten Station im Schlachthof in Wiesbaden dabei und war erstaunt über das was leider nur 700 Fans geboten bekamen.
Den Anfang machte seine Schwester mit ihrer Band Amy Jo and the Spangles. Frisch, from , fröhlich und frei präsentierten sie Ihre Songs. Inspiriert von Punk-Ikonen wie The Clash und Blondie sowie modernen Rockeinflüssen, kreieren AmyJo Doh and The Spangles Musik, die gleichermaßen nostalgisch und erfrischend zeitgemäß ist. Ihre Songs berühren ein breites Publikum, und sie sind bekannt und beliebt für ihre mitreißenden Melodien und ihre energiegeladene Musik. Hinzu kommt ein schweiß treibendes „Sportprogramm“ auf der Bühne, welches sie mit Bravour meistert.
Eine halbe Stunde hatte sie Zeit um sich den leider nur 700 anwesenden Fans zu zeigen was sie kann.
Bilder von Amy Jo Doh and the Spangles gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/amy-jo-doh-and-the-spangles/
Peter präsentiert sich vorher erstmal als Buch Verkäufer. Er hatte sich mit seinem Hund 6 Bücher seines Drummers Mike Joyce geholt, die signiert waren von Mike und verkaufte dies für 30,00 € an die Fans. Er ist sie auch alle losgeworden. Dann ging es los und Peter betrat vor seinen Musiker Kollegen die Bühne um mit „Last of the English Roses“ zu starten. Die Fans erleben einen „englischen Gentleman“, der mit neu gewonnener Gelassenheit und lakonischem Humor durch den Abend führt. Trotz gelegentlicher technischer Pannen wie Rückkopplungen am Mikrofon, wirkt der Auftritt authentisch und souverän. Im Fokus stehen Songs des aktuellen Soloalbums „Felt Better Alive“, wie z. B. der Titeltrack oder „Calvados“ aber auch Songs von The Libertines, „Baron‘s Claw“ oder „Time for Heroes“ sowie von den Babyshambles wie „Killamangiro“ oder „Fuck Forever“ standen auf der Setlist.
Alles in allem kann man sagen das diese Show eine Mischung aus Zärtlichkeit und ungestümtheit war. Auf der einen Seite die einfühlsame Seite von Peter wenn er seine Songs präsentiert hat und ungestüm wenn er mit den Fans ins Gespräch ging. Sie freuten sich trotzdem und hatten ihren Spaß.
Setlist:
- Last of the English Roses
- Killamangiro
- I Don’t Love Anyone (But You’re Not Just Anyone)
- Felt Better Alive
- Ed Belly
- The Fantasy Life of Poetry & Crime
- I Am the Rain
- Pot of Gold
- Baron’s Claw
- Salome
- Uncle Brian‘s Abattoir
- Calvados
- Lilly Kibber
- Stade Ocean
- Ride into the Sun
- How Soon is Now?
- Who‘s been Halina you over
- Time for Heroes
- Fuck Forever
- There is a Light that never goes out
Bilder von Peter Doherty gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/peter-doherty/