
Mit Visions of Atlantis und Warkings kehrten gleich zwei feste Größen der Szene als Co-Headliner nach Frankfurt in die Batschkapp zurück, um ihre aktuellen Veröffentlichungen gemeinsam auf die Bühne zu bringen und das Publikum auf eine musikalische Reise zwischen sturmgepeitschten Meeren und mythischen Schlachtfeldern mitzunehmen. Dass dieser Abend mehr als nur ein regulärer Tour stopp werden sollte, war in der gut gefüllten Halle von Beginn an spürbar. Den ersten Schritt in dieses Abenteuer machten pünktlich um 18:30 Uhr Induction, die als Opener ohne lange Anlaufzeit zeigten, wohin die Reise an diesem Abend gehen sollte. Die Band präsentierte sich als eingespieltes Kollektiv mit spürbarer Spielfreude, viel Energie und direktem Draht zu den Fans. Ohne große Umwege wurde Druck aufgebaut, Köpfe gingen nach vorne und die Stimmung war schnell dort, wo man sie sich für einen solchen Abend wünschte. Ein kompakter, kraftvoller Auftritt, der den perfekten Grundstein für den weiteren Verlauf dieser Konzertnacht legte.
Setlist:
- Beyond Horizons
- Dark Temptation
- Love Kills
- Strangers to Love
- Steel and Thunder
- Gods of Steel
- Queen of Light
Bilder von Induction gibt es hier:
Jetzt waren Visions of Atlantis dran, die die Batschkapp mit ihrer aufwendig inszenierten Show in eine andere Welt entführten. Symphonische Wucht, metallische Härte und die eindrucksvolle Dual-Vocal-Performance sorgten für Gänsehautmomente ebenso wie für kollektive Euphorie. Die Band nahm das Publikum mit auf eine cineastische Reise, bei der Licht, Klang, Bühnenbild und Emotionen perfekt ineinandergreifen. Man spürte die enge Verbindung zwischen Band und Publikum, getragen von einer extrem großen Spielfreude und sichtbarem Spass.
Setlist:
- To those who Choose the Fight
- The Land and of the free
- Clocks
- Tonight i am Alive
- Legion of the Sea
- Heroes of the Dawn
- Hellfire
- Underwater
- Pirates will return
- Armada
- Master the Hurricane
- Melancholy Angel
Bilder von Visions of Atlantis gibt es hier:
Den krönenden Abschluss machten Warkings. Als Co-Headliner kamen sie auf die Bühne und verwandelten die Batschkapp in ein totales Schlachtfeld. Die martialische Optik, die klare Rollenverteilung und vor allem die wuchtige musikalische Darbietung zogen das Publikum sofort in ihren Bann. Die Band agierte souverän, druckvoll und mit sichtbarem Spaß an der Sache, während die Fans jede Geste und jeden Refrain dankbar aufnahmen und voller Energie mitsangen. Immer wieder wurden sie durch die Band und natürlich ihren Frontmann angepeitscht und herausgefordert noch mehr zu bringen. Besonders die Dynamik zwischen Band und Publikum trug die Show – Fäuste in der Luft, laute Chöre und eine Atmosphäre, die mehr nach Festival als nach regulärem Tour Konzert wirkte. Warkings zeigten eindrucksvoll, dass hinter der Rüstung Substanz steckt und warum sie auf dieser Tour eine tragende Rolle einnahmen.
Am Ende verließen die vielen Fans mit strahlenden Gesichtern die Batschkapp– ein Abend, der dem Anspruch der Fans mehr als gerecht wurde, alles lief fehlerfrei und wirkte bereits extrem eingespielt. Bei den Fans wird diese Konzertnacht sicherlich noch lange im Kopf bleiben. Diese Tour kann man jedem nur wärmstens ans Herz legen!
Serlist:
- Intro
- Ghengis Khan
- Maximus
- Odin Sons
- Armageddon
- Hephaistos
- Warriors
- Pirates and Kings ( with Vision of Atlantis)
- Morganas Incantation
- Circle of Witches
- Hangmens night
- Fight
- Kings of Ragnarök
- Live is Life
- We are the Fire
- Sparta
- Gladiator
Bilder von Warkings gibt es hier: