Die Black-Death-Metal-Macht BELPHEGOR hat für den kommenden Herbst ihre „Praise The Beast“ European Tour 2026 bekannt gegeben.
Der Tourauftakt findet am 29. September im Turock in Essen statt. Anschließend führt die Tour durch Belgien, die Niederlande, Skandinavien, Mitteleuropa, Polen und das Vereinigte Königreich, bevor die finale Zeremonie am 18. Oktober im The Underworld in London zelebriert wird.
Als Special Guests werden BELPHEGOR von den Death-Metal-Legenden KRISIUN sowie den Black-Metallern von ASAGRAUM begleitet. Eine weitere Band soll in Kürze bekanntgegeben werden.
BELPHEGOR „Praise The Beast“ European Tour 2026:
29.09. – GER – Essen, Turock
30.09. – BEL – Kortrijk, DVG
01.10. – NLD – Dordrecht, Bibelot
02.10. – NLD – Hengelo, Metropool
03.10. – TBA
04.10. – SWE – Gothenburg, Monument
06.10. – FIN – Helsinki, On The Rocks
07.10. – SWE – Stockholm, Kollektivet Livet
08.10. – SWE – Malmö, Plan B
09.10. – GER – Berlin, Musikbrauerei
10.10. – CZE – Uherske Hradiste, Klub Mir
11.10. – CZE – Plzen, Serikovka
13.10. – POL – Krakow, Hype Park
14.10. – POL – Gdańsk, Drizzly Grizzly
15.10. – GER – Osnabrück, Bastard Club
16.10. – UK – Sheffield, Corporation
17.10. – UK – Torquay, Arena
18.10. – UK – London, The Underworld
Tickets und weitere Informationen sind ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Über BELPHEGOR:
Seit ihrer Gründung 1993 in Österreich gelten BELPHEGOR als eine der brutalsten und transgressivsten Black-Death-Metal-Mächte. Von Sänger/Gitarrist Helmuth Lehner heraufbeschworen, weiß die Band seit über drei Jahrzehnten, ihren feurig-frevelhaften Sound immer wieder neu zu definieren, indem sie die gewaltige Präzision des Death Metal mit der ritualistischen Finsternis des Black Metal vereint.
Ihre Musick, deren Fundament aus einer erbarmungslos-blasphemischen Soundwand besteht, entfesselt die höllischsten Kräfte.
Von der ungeschliffenen Intensität ihrer Frühwerke „The Last Supper“ [1995], „Blutsabbath“ [1997] und „Necrodaemon Terrorsathan“ [2000] bis hin zu zunehmend komplexeren Alben wie „Lucifer Incestus“, „Bondage Goat Zombie“, „Pestapokalypse VI“ und „Totenritual“ haben BELPHEGOR die Grenzen der extremen Musik kontinuierlich ausgebaut. Jedes ihrer Werke stellt einen weiteren Schritt tiefer in verbotenes Territorium dar.
Der thematische Fokus der Band, der auf schwarzer Magie, religiöser Inversion und undurchsichtigem Symbolismus liegt, wird von technischer Meisterhaftigkeit, verschiedensprachigen Texten und Klangexperimenten vervollständigt.
Mit ihrem zwölften Album, „The Devils“ [2022], lieferten BELPHEGOR eines ihrer härtesten und ambitioniertesten Werke ab
In den Fascination Street Studios mit Produzent Jens Bogren entstanden, bietet die Scheibe neun akribisch ausgearbeitet Kompositionen, die scheinbar mühelos zwischen wilder Aggression und feierlicher Erhabenheit wechseln.
Tracks wie ‚Glorifizierung des Teufels‘ und ‚Virtus Asinaria – Prayer‘ beinhalten Chorpassagen und ritualistische Strukturen, während ‚Damnation – Höllensturz‘ mit dynamischer Vielschichtigkeit überzeugt, die die kompositorischen Ansprüche der Truppe untermauert.
Textlich verweben BELPHEGOR darauf Deutsch, Latein und Englisch, um ihre Gesänge, die von Tod, Entweihung und Widerstand gegen die Kirche geprägt sind, zu verbreiten. Unterstützt wird diese Mission durch das wirkungsvolle Artwork von Seth Siro Anton. „The Devils“ ist ein Höhepunkt in BELPHEGORs Schaffenswerk und unterstreicht ihre ungebrochene Relevanz für die weltweite Extreme-Metal-Welt.
Die Ehrung mit einem Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie ‚Hard & Heavy‘ belohnte BELPHEGORs Bemühungen, die zum Erfolg von „The Devils“ führten, zusätzlich. Ein seltener Moment offizieller Anerkennung in Österreich für die Band, die lange Zeit auf einem Weg fernab von Akzeptanz der breiten Masse wandelte. Diese Auszeichnung huldigt ihrem künstlerischen Erbe und hebt den großen Kontrast zwischen ihrer Wahrnehmung und der transgressiven Natur ihres Schaffens hervor.
Für ihre packenden Liverituale bekannt, sind BELPHEGOR seit vielen Jahren unentwegt auf Tour, wobei ihr Weg sie u.a. regelmäßig durch Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien führt. Zudem macht die Truppe regelmäßig bei renommierten Festival (Wacken Open Air, Knotfest, Bloodstock Open Air, Hellfest, Tons Of Rock, Sweden Rock Festival…) Halt, wobei ihre Bühnenpräsenz weit über das schlichte Spielen hinausgeht. Ihre Auftritt sind magische Zeremonien und teuflisches Theater zugleich: In diesem Rahmen entsteht aus Musik, Rauch, Blut und Feuer eine Gemeinschaft mit der Dunkelheit.
Nun, da die Band sich der Fertigstellung ihres 13. Studioalbums nähert, ist jedoch eine noch tiefere und schleierhaftere Macht erwacht, denn die Zahl 13 ist von historischer Bedeutung: Sie verkörpert Enden, Grenzen oder auch den Übergang ins Ungewisse. Auf die ursprüngliche Lehre zurückgehend, soll das 13. Siegel den Schleier zwischen den Welten zusammenführen und das letzte Wegstück zwischen Ordnung und Chaos herstellen.
Mit der kommenden Veröffentlichung machen sich BELPHEGOR dazu auf, dieses Siegel zu brechen. Nicht, um zu folgen, sondern um voranzugehen. Der Welt steht die Beschwörung von etwas bevor, das selbst ihr bisheriges Schaffen übertrifft: ursprünglicher, ritualistischer und zerstörerischer.
Die ersten neuen Klänge lassen bereits auf eine Fortsetzung des dunklen künstlerischen Pfads schließen, auf den sich BELPHEGOR mit „The Devils“ begeben haben. Dieses Mal aber noch tiefer gehend, nimmt das kommende Werk wie ein bis ins letzte Detail durchdachtes Ritual Gestalt an: Auf den Punkt, kompromisslos und verwurzelt in der unmissverständlichen Vision der Band, der Glorifizierung des Teufels.
Seid bereit. Das nächste Kapital steht bevor.