
Mit einem abwechslungsreichen Programm und bester Festivalstimmung startete das Ulmich om Braand am Freitag in sein diesjähriges Festivalwochenende. Bereits am Nachmittag sorgten Hotwire für einen gelungenen Auftakt und brachten die ersten Besucher vor die Bühne. Songs wie „Alone“, „Slam“ oder „Midnight Romeo“
wurden von Publikum gefeiert. Mit „Not Today“ kam dann der nächste Tempo- und Energie-Schub. Der Song hat ordentlich Druck gemacht, und man hat gemerkt, dass Hotwire genau an den richtigen Stellen Dynamik aufbauen: erst Spannung, dann Vollgas.
Im Anschluss übernahmen V.E.R.S.U.S., die mit ihrer energiegeladenen Performance das Publikum weiter auf Betriebstemperatur hielten. V.E.R.S.U.Z. haben das Publikum ordentlich eingesammelt, danach ging’s straight weiter in Richtung “Gut, sach Rock n Roll”-Vibe. „Lasset uns tun“ brachte den nächsten Schub, bevor “Am Arsch vorbei geht auch ein Weg” (Brutal passend) für ordentlich Aufmerksamkeit und Stimmung sorgte.
Ein besonderes Highlight folgte mit Journeye, die den legendären Songs von Journey neues Leben einhauchten. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt denn den ein oder anderen Klassiker von Journey durfte nicht fehlen und die Zahlreichen Besucher sangen die bekannten Refrains begeistert mit und verwandelten das Festivalgelände zeitweise in einen großen Rock-Chor.
Zwischen den Auftritten auf der Hauptbühne bot die Rohbau Stage beste Unterhaltung. Dort sorgte Mike Gerhold mit seinem Programm für kurzweilige Momente und überbrückte die Umbaupausen auf charmante Weise.
Wettertechnisch zeigte sich der Freitag von seiner typischen Festivalseite. Ein zwischenzeitlicher Regenschauer verwandelte Teile des Geländes in eine leicht matschige Angelegenheit und ließ bei vielen Besuchern Erinnerungen an das berühmte Wacken Open Air aufkommen. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch – im Gegenteil: Gemeinsam wurde unter Zelten und vor den Bühnen weiter gefeiert.
Am Abend übernahmen Victory die Hauptbühne und lieferten eine kraftvolle Hard-Rock-Show mit starken Gitarren, eingängigen Melodien und viel Spielfreude. Die Band bewies eindrucksvoll, warum sie seit Jahrzehnten einen festen Platz in der Rockszene innehat. Victory als Headliner haben die Bühne übernommen und die Menge komplett in den Griff bekommen. Songs wie “Dying in your Arms” und “On Fire” haben richtig gezündet – und spätestens bei “Reason to Love”, “Surrender my Heart” war klar: Das war kein normales Konzert, das war richtig Festival.
Den musikalischen Schlusspunkt des ersten Festivaltages setzten schließlich Blackjack auf der Rohbau Stage. Mit ihrer energiegeladenen Performance hielten sie die Feierlaune bis in die späten Nachtstunden hoch und sorgten für einen gelungenen Ausklang des Freitags.
Fazit:
Der erste Tag des Ulmich om Braand 2026 bot alles, was ein gelungenes Rock- und Metalfestival ausmacht: starke Bands, eine familiäre Atmosphäre, engagierte Künstler auf der Rohbau Stage und sogar eine Portion „Wacken-Feeling“ durch den zwischenzeitlichen Regen. Ein vielversprechender Auftakt für ein Wochenende voller Livemusik und Festivalgemeinschaft.
Bilder von Hotwire gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/hotwire/
Bilder von V.E.R.S.U.S. gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/v-e-r-s-u-s/
Bilder von Journeye gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/journeye/
Bilder von Victory gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/victory/