Die Single „Metal Bound“ erscheint heute!

Die schwedischen Metal-Veteranen Crystal Eyes melden sich mit „Thunder God“ zurück – ihrem neunten Studioalbum, das am 30. Oktober über Massacre Records erscheint. Das neue Werk ist eine perfekte Mischung aus klassischem Heavy und Power Metal sowie jenen melodischen, epischen und riffbetonten Elementen, die den Sound der Band seit mehr als drei Jahrzehnten prägen.

Heute feiert die Single „Metal Bound“ aus diesem Album Premiere.

Bandgründer Mikael Dahl sagt Folgendes über den Song:

Der Text wurde ursprünglich von der Vision inspiriert, dass die Menschheit die Erde nach deren Zerstörung verlässt und nach einer neuen Heimat zwischen den Sternen sucht. Gleichzeitig birgt der Song eine zweite Bedeutungsebene: die Verteidigung und Bewahrung des Vermächtnisses des Heavy Metal an sich. Musikalisch handelt es sich um eine klassische Heavy-Metal-Hymne im Marschtempo, ganz in der Tradition von Judas Priest und Accept – inklusive eines Refrains, der dazu einlädt, die Faust zu recken und mitzusingen.

Crystal Eyes wurden 1992 von Mastermind Mikael Dahl gegründet und sind ihren Wurzeln im traditionellen Heavy Metal stets treu geblieben. Anstatt aktuellen Trends hinterherzulaufen, hat die Band ihren Sound um eingängige Gitarrenriffs, starke Gesangsmelodien und eine deutliche Vorliebe für die klassische Ära des Genres herum aufgebaut. „Thunder God“ folgt diesem Rezept über neun neue Tracks hinweg und bietet reichlich Raum sowohl für geradlinigen Heavy Metal als auch für die melodischere Seite von Crystal Eyes.

Dahl übernimmt erneut Gesang und Gitarre; die Produktion erfolgte im Studio Fredman, wobei Fredrik Nordström für Mix und Mastering verantwortlich zeichnete. Das Artwork stammt von dem ungarischen Künstler Gyula Havancsák.

Bei „Thunder God“ geht es für Crystal Eyes weniger darum, ihren Sound neu zu erfinden, als vielmehr darum, das weiterzuentwickeln, was sie schon immer am besten konnten: traditionellen, melodiebetonten Metal mit starker Identität und unverkennbar skandinavischem Charakter.

Dazu Mikael Dahl:

Uns war klar, dass es eine Herausforderung sein würde, an „Starbourne Traveler“ anzuknüpfen – ein Album, das von vielen Fans und Kritikern als unsere bisher stärkste Veröffentlichung angesehen wird. Bei „Thunder God“ war unser Ziel von Anfang an eindeutig: die Messlatte noch einmal höher zu legen und ein Album mit Songs zu erschaffen, die zeitlos wirken.

Beim Songwriting lag der Schwerpunkt auf starken Melodien, einprägsamen Refrains und kraftvollen Hooks. Wir wollten, dass jeder Track eine eigene Identität besitzt und zugleich zum Gesamterlebnis des Albums beiträgt. Unser Anspruch war es, eine Platte zu schaffen, die in puncto Beständigkeit und Wirkung einer „Greatest Hits“-Sammlung gleicht – ein Album, auf dem jeder Song seinen Platz verdient hat und nichts wie bloßes Füllmaterial wirkt.

Obwohl ich alle Songs schreibe, war die gesamte Band intensiv an den Arrangements und dem Produktionsprozess beteiligt. Gemeinsam haben wir hart daran gearbeitet, jedes Detail zu verfeinern, damit die Songs so fokussiert, kraftvoll und wirkungsvoll wie möglich sind – ganz ohne unnötige Umwege. Musikalisch sind wir dem Weg treu geblieben, den Crystal Eyes seit der Gründung der Band vor 34 Jahren eingeschlagen hat. Der Geist und das Vermächtnis klassischer Heavy-Metal-Bands wie Judas Priest, Iron Maiden, Accept, Black Sabbath, Helloween und Running Wild inspirieren uns nach wie vor, und „Thunder God“ ist unsere Hommage an diese zeitlose Tradition.

Um den authentischen Heavy-Metal-Sound der alten Schule der 80er Jahre einzufangen, haben wir Vintage-Verstärker, -Boxen und -Gitarreneffekte von Marshall verwendet, die über 40 Jahre alt sind. Das Ergebnis ist ein warmer, organischer und kraftvoller Gitarrensound, der die Musik perfekt ergänzt.

Für das Mixing und Mastering haben wir erneut mit Fredrik Nordström vom Studio Fredman zusammengearbeitet – eine Kooperation, die bereits seit mehr als 20 Jahren besteht. Fredrik hat „Thunder God“ einen gewaltigen, donnernden Sound verliehen, der sowohl Kraft als auch Klarheit bietet.

Wir sind unglaublich stolz auf dieses Album und glauben, dass es Crystal Eyes von unserer besten Seite zeigt. „Thunder God“ ist eine Hommage an alles, was wir am Heavy Metal lieben: Melodie, Kraft, Leidenschaft und unvergessliche Songs. Dreht die Lautstärke voll auf!

Track-für-Track-Kommentar von Mikael Dahl:

Whirlwind Of Doom
Der Eröffnungssong lieferte die Inspiration sowohl für den Albumtitel „Thunder God“ als auch für das Cover-Artwork. Der Text ist von der nordischen Mythologie inspiriert und schildert Thors Kampf gegen die Riesen, während er Götter und Menschheit vor den zerstörerischen Kräften des Chaos und der Natur beschützt. Musikalisch ist es eine rasante, wilde Heavy-Metal-Hymne voller klassischer Crystal-Eyes-Markenzeichen: donnerndes Double-Bass-Schlagzeug, zweistimmige Gitarrenharmonien, rasante Soli und extrem hohe Schreie. Fans werden vielleicht Einflüsse von Bands wie Manowar, U.D.O. und Riot heraushören.

We Came, We Saw, We Conquered

Eine Geschichte über eine unaufhaltsame Armee, die über den Globus marschiert und alles auf ihrem Weg zerstört. Dieser Song wirkt wie eine natürliche Fortsetzung von „Side by Side“ und bietet alles, was den Sound von Crystal Eyes ausmacht. Der Geist von Running Wild und Manowar schimmert sowohl in der Musik als auch in der triumphalen Atmosphäre durch.

Kids of Rock ’n‘ Roll

Obwohl der Song von meinem eigenen Teenager-Traum inspiriert wurde, Gitarrist zu werden und in einer Band wie meine Helden zu spielen, transportiert der Text eine umfassendere Botschaft. „The Kids of Rock ’n‘ Roll“ stehen für all jene, die sich weigern, ihre Träume aufzugeben – ganz gleich, wie schwierig das Leben wird oder wie viele Hindernisse sich ihnen in den Weg stellen. Es ist ein Lied über Außenseiter, Überzeugte und Menschen, die ihren eigenen Weg gehen, anstatt der breiten Masse zu folgen. Musikalisch gesehen ist es eine klassische Hard-Rock-Hymne, die problemlos direkt aus der goldenen Ära der 1980er Jahre hätte stammen können. Der Refrain entstand fast augenblicklich, und schon in dem Moment, als er geschrieben wurde, spürte ich, dass er etwas Besonderes an sich hatte. Mit Einflüssen von Bands wie Saxon, Def Leppard und Twisted Sister, gepaart mit einem gewaltigen, zum Mitsingen einladenden Refrain und einer mitreißenden Energie, fängt der Song genau jenen Geist ein, der viele von uns überhaupt erst für Rockmusik begeistert hat. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich dieser Titel zu einem zukünftigen Live-Favoriten entwickeln wird.

The Battle Will Be Won

Eine weitere Hymne über den Zusammenhalt und den gemeinsamen Kampf, allen Widrigkeiten zum Trotz. Iron Maiden gehört seit 1982 zu meinen Lieblingsbands und hat sowohl mein Songwriting als auch Crystal Eyes von Anfang an geprägt. Galoppierende Rhythmen, Gitarrenharmonien, hymnische, melodische Soli und ein Refrain im Stadionformat führen diese Tradition stolz fort. Zudem schwingt im gesamten Song ein Hauch von Dios Geist mit.

Remembrance

Dieser Song würdigt das Andenken und Vermächtnis von Ronnie James Dio, Gary Moore, Ozzy Osbourne und all den anderen Legenden, deren Stimmen und Musik ewig weiterleben werden. Es ist unsere Art, uns für die Musik und die Inspiration zu bedanken, die sie uns geschenkt haben. Sowohl im Text als auch in der Musik finden sich Anspielungen auf diese Helden, und aufmerksame Hörer werden dabei sicher einige vertraute Elemente entdecken. Der Song war bereits zur Hälfte fertig, als uns die Nachricht von Ozzys Tod erreichte. Nachdem ich zwei Wochen lang fast ausschließlich seine Musik gehört hatte, schrieb ich den akustischen Mittelteil als persönliche Hommage an den „Prince of Darkness“. Das Ergebnis ist ein episches, zeitloses Stück, inspiriert von Klassikern wie „Heaven and Hell“ und „Mr. Crowley“, das Atmosphäre, Emotionen und die ganze Pracht des klassischen Heavy Metal vereint.

Follow the Storm

Ein Song darüber, alles hinter sich zu lassen und seinen eigenen Lebensweg zu gehen. Es ist der schnellste Titel des Albums und weckt Erinnerungen an die Anfangszeit von Crystal Eyes. Ich habe schon immer die Schnelligkeit, Energie und die Melodien deutscher Metal-Bands wie Helloween, Gamma Ray, Running Wild, Rage, Heaven’s Gate, Scanner und Blind Guardian geliebt. Ihr Einfluss ist in diesem rasanten Metal-Stück deutlich zu hören.

Shadows of the Night

Dieser Song widmet sich einer der ältesten Fragen der Menschheit: Was ist der Sinn des Lebens, und was ist unsere Bestimmung hier auf Erden? Während der Text düster und nachdenklich gehalten ist, wirkt die Musik selbst aufbauend und voller Energie. Überall sind Einflüsse von Pretty Maids, Iron Maiden, Gary Moore und Running Wild zu hören. Die zum Mitsingen einladende Melodie im Outro basiert übrigens auf einer Idee für einen Song, den ich vor fast 40 Jahren geschrieben habe.

Metal Bound

Der Liedtext wurde ursprünglich von der Vision inspiriert, dass die Menschheit die Erde nach deren Zerstörung verlässt und unter den Sternen nach einer neuen Heimat sucht. Gleichzeitig birgt der Song eine zweite Bedeutungsebene: die Verteidigung und Bewahrung des Vermächtnisses des Heavy Metal an sich. Musikalisch handelt es sich um eine klassische Heavy-Metal-Hymne mit Marschrhythmus in der Tradition von Judas Priest und Accept – inklusive eines Refrains, der dazu einlädt, die Faust zu recken und mitzusingen.

A Silent Farewell

Die abschließende Ballade ist der emotionalste und persönlichste Song, den ich je geschrieben habe. Er ist meiner Mutter gewidmet, die seit mehr als drei Jahren in einer Pflegeeinrichtung für Demenzkranke lebt. Sie kann weder gehen noch sprechen und erkennt weder mich noch meine Brüder oder meine Tochter wieder. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ihre Welt heute aussieht, aber ich habe versucht, diese Gedanken und Gefühle im Liedtext zum Ausdruck zu bringen. Es ist eine herzzerreißende Situation, und auch wenn es schmerzhaft ist, dies zuzugeben: Manchmal hoffe ich, dass ihr Leiden nicht mehr lange andauert, denn dies ist nicht mehr das Leben, das sie einst kannte. Mein Bruder und meine Tochter haben gemeinsam mit mir den Refrain eingesungen; während dieser Aufnahmen flossen viele Tränen. Es ist ein wunderschönes Lied, doch im Moment fällt es mir noch schwer, es mir anzuhören. Meine Mutter hat stets an mich geglaubt und meine Träume von Anfang an unterstützt. Ich verdanke ihr mehr, als Worte ausdrücken können.

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