Krawall’O Rock Festival – Tag 2: Sonne satt und Rock’n’Roll von früh bis spät

Der zweite Festivaltag des Krawall’O Rock Festivals begann bereits früh am Morgen – und zwar nicht mit harten Gitarrenriffs, sondern ganz traditionell beim Frühschoppen. Ab 8:00 Uhr wurde auf dem Festivalgelände gemeinsam in den Tag gestartet. Schon ab 10:00 Uhr sorgten die Büdesheimer Musikanten e. V. für die passende musikalische Begleitung. Zahlreiche Besucher aus dem Dorf ließen es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und gemeinsam zu feiern.

Mit 33RPM nahm die Stimmung anschließend noch einmal deutlich Fahrt auf. Die Band brachte weitere Energie auf das Gelände und machte klar: Auch am zweiten Festivaltag ist beim Krawall’O schon lange vor dem ersten Metal-Act einiges los.

Um 12:30 Uhr öffneten sich schließlich die Tore zum Infield. Den musikalischen Start übernahmen Distant Thunder. Vor der Bühne hielt sich die Besucherzahl zunächst noch in Grenzen – kein Wunder bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen. Viele Festivalgäste suchten zunächst den Schatten. Diejenigen, die sich dennoch vor die Bühne wagten, wurden allerdings mit einer guten Portion Rock belohnt. Die Stimmung war trotz der Hitze von Beginn an ordentlich.

Bilder von Distanz Thunder gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/distant-thunder/

Weiter ging es mit Ignition. Die Band zeigte bei den inzwischen heißen Temperaturen jede Menge Spielfreude und ließ sich von der sengenden Sonne nicht bremsen. Mit druckvollen Songs und sichtbarer Energie auf der Bühne gelang es Ignition, immer mehr Fans vor die Bühne zu locken.

Während die Temperaturen weiter stiegen, füllte sich der Bereich vor der Bühne zunehmend. Die Festivalbesucher ließen sich die Stimmung nicht nehmen – Schatten hin oder her. Der zweite Tag des Krawall’O Rock Festivals nahm damit bereits am frühen Nachmittag ordentlich Fahrt auf.

Bilder von Ignition gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/ignition/

Weiter ging es mit Godsnake. Bevor die Hamburger Metal-Band die Bühne betrat, sorgte die Feuerwehr noch einmal für eine willkommene Abkühlung: Mit kräftigen Wasserfontänen wurde das aufgeheizte Infield besprüht – bei den sommerlichen Temperaturen eine echte Wohltat für die Festivalbesucher.

Während sich das Infield langsam weiter füllte, legten Godsnake mit ordentlich Druck los. Die Stimmung vor der Bühne war von Beginn an gut und wurde im Verlauf des Sets immer ausgelassener. Songs wie „Lost Forgotten“ und „The Sickening“ sorgten für ordentlich Bewegung im Publikum und zeigten, dass die Band auch am frühen Nachmittag bereits einige Fans auf ihrer Seite hatte.

Mit kraftvollen Riffs, druckvollen Drums und einer sichtbaren Spielfreude brachte Godsnake zunehmend Leben vor die Bühne. Das Infield füllte sich weiter – und die Vorfreude auf die kommenden Bands stieg spürbar.

Bilder von Godsnake gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/godsnake/

Als nächster Act sorgten Accused aus Wiesbaden für ordentlich Bewegung im Infield. Die Metalcore-Band setzte von Beginn an auf volle Energie und forderte die Fans immer wieder zum Mitmachen auf.

Circle Pits bildeten sich vor der Bühne, und als die Band eine Wall of Death verlangte, ließen sich die Fans nicht lange bitten. Begeistert teilten sie das Infield und stürmten anschließend aufeinander zu – ein beeindruckendes Bild und ein klares Zeichen für die starke Stimmung.

Mit Songs wie „Avoider“, „Currents“ und „Deviant“ lieferten Accused den passenden Soundtrack für die wilden Pit-Momente. Die Fans gingen voll mit und machten den Auftritt zu einem der bislang intensivsten Sets des Tages.

Bilder von Accused gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/accused/

Nach ihrem ersten Auftritt 2022 kehrten die Local Bastards zum zweiten Mal auf das Festival zurück. Viel Zeit für lange Ansagen blieb dabei nicht – die Devise war klar: keine Zeit verlieren, Musik machen!

Mit ordentlich Druck legten die Local Bastards los und brachten das inzwischen gut gefüllte Infield weiter in Bewegung. Songs wie „Rattenfänger“, „Steh auf“ und „Segen und Fluch“ sorgten für laute Mitsingmomente und jede Menge Energie vor der Bühne.

Das Publikum zeigte sich textsicher und feierte die Band von Beginn an. Das Infield war mittlerweile gut gefüllt, die Stimmung ausgelassen – und die Local Bastards bewiesen einmal mehr, dass sie auf einer Festivalbühne genau wissen, wie man die Fans mitnimmt.

Bilder von Local Bastards gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/local-bastart/

Mit Motorjesus wurde es vor der Bühne zunehmend voller. Je mehr der Schatten der Bühne über das Infield wanderte, desto mehr Fans fanden ihren Weg nach vorne. Die Band aus Mönchengladbach lieferte genau das, was das Publikum erwartet hatte: kraftvollen Rock, jede Menge Spielfreude und ordentlich Power.

Von der ersten Minute an präsentierte sich die Band bestens aufgelegt. Fette Riffs, treibende Drums und eine energiegeladene Performance sorgten für ordentlich Bewegung im Publikum. Motorjesus spielten sich souverän durch ein starkes Set und bewiesen einmal mehr, dass ihre Mischung aus Hard Rock und Metal live besonders gut funktioniert. Die Fans vor der Bühne dankten es der Band mit Begeisterung und ausgelassener Stimmung.

Bilder von Motorjesus gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/motorjesus/

Dann wurde es Zeit für eine echte Metal-Institution: Grave Digger übernahmen die Bühne und machten vom ersten Ton an klar, warum die Band seit Jahrzehnten zu den festen Größen der deutschen Heavy-Metal-Szene gehört.

Mit wuchtigen Gitarrenriffs, donnernden Drums und der unverwechselbaren Stimme von Chris Boltendahl ging es ohne Umwege nach vorne. Das Publikum zeigte sich textsicher und feierte die Klassiker ebenso wie die jüngeren Songs. Vor der Bühne wurde es immer voller, die Stimmung entsprechend ausgelassen.

Grave Digger lieferten ein druckvolles, routiniertes und gleichzeitig energiegeladenes Set. Traditioneller Heavy Metal, kompromisslos gespielt – genau das, was die Fans an diesem Abend hören wollten.

Bilder von Grave Dinger git es hier: https://rock-konzert-magazin.com/grave-digger/

Jetzt wurde es wieder schneller: Destruction drehten das Tempo ordentlich auf und lieferten kompromisslosen Thrash Metal. Sänger und Bassist Schmier feuerte die Fans immer wieder an – eigentlich hätte er das gar nicht nötig gehabt. Das Infield war proppenvoll und die Stimmung bereits auf dem Siedepunkt.

Mit Vollgas und jeder Menge Energie arbeitete sich die Band durch ein starkes Set. Songs wie „Diabolical“, „Trash Till Death“ und „Mad Butcher“ sorgten für ordentlich Bewegung vor der Bühne. Nacken wurden geschüttelt, Fäuste gingen nach oben und die Fans feierten jeden einzelnen Song.

Destruction zeigten eindrucksvoll, dass Thrash Metal auch nach Jahrzehnten nichts von seiner Wucht verloren hat. Ein brachialer Auftritt, eine bestens aufgelegte Band und ein Publikum, das längst keine weitere Aufforderung zum Mitmachen brauchte.

Bilder von Destruction gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/destruction-3/

Nach dem kompromisslosen Thrash-Gewitter von Destruction wurde es zum Abschluss etwas sanfter und gemächlicher. Beyond the Black schlugen einen melodischeren Weg ein, standen den vorherigen Bands in Sachen Qualität und Energie aber in nichts nach.

Frontfrau Jenny zeigte sich einmal mehr in Bestform. Ob ganz klassisch auf der Bühne oder in ihrer bekannten Engel-Optik – Jenny macht einfach immer eine gute Figur und zieht die Blicke auf sich. Gemeinsam mit ihrer Band präsentierte sie einen kraftvollen Mix aus Metal, großen Melodien und emotionalen Momenten.

Das Publikum feierte die Band und genoss den gelungenen Kontrast zum vorherigen Thrash-Metal-Gewitter. Beyond the Black setzten damit einen würdigen Schlusspunkt unter einen rundum gelungenen Festivaltag.

Bilder von Beyond the Black gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/beyond-the-black-2/

Ein starker Abschluss eines geilen Tages – Metal, Party, Sonne und jede Menge gute Musik. Mehr kann man sich kaum wünschen.

Fazit: Sonne, Musik und jede Menge Krawall

Was für ein Festival! Krawall’O Rock 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass ein starkes Line-up, ausgelassene Stimmung und sommerliches Festivalwetter die perfekte Mischung ergeben. Von den ersten Bands am Nachmittag bis zum großen Finale war für jeden Geschmack etwas dabei – von Rock und Metal bis hin zu kompromisslosem Thrash und melodischen Klängen.

Dazu kamen volle Infields, begeisterte Fans, Circle Pits, jede Menge Party und eine Atmosphäre, die über das gesamte Festivalgelände zu spüren war. Sonne satt, gute Musik und ein Publikum, das jede Band gefeiert hat – Krawall’O Rock hat seinem Namen alle Ehre gemacht.

Und die Vorfreude auf 2027 ist bereits groß: Mit Kärbholz, Dust Bolt, Gloryhammer, Hiraes und vielen weiteren Bands steht schon jetzt ein vielversprechendes Programm in den Startlöchern.

Tickets für Krawall’O Rock 2027 sind ab sofort erhältlich – auf Krawallorock.de.

Wir sehen uns 2027 – bei Sonne, Musik und natürlich wieder jeder Menge Krawall!