2. Tag beim NOAF unter Wolken aber mit angenehmen Temperaturen 

Der zweite Festivaltag beim NOAF startet mit Sonne, die sich zunächst mühsam durch die Wolken kämpft. Die Stimmung auf dem Gelände ist trotzdem bestens – bei einigen dürfte allerdings noch der Freitagabend in den Knochen beziehungsweise im Rausch stecken.

Den musikalischen Auftakt übernehmen Monosphere aus Mainz. Mit ihrem progressiven, atmosphärischen Metal bringen sie das Publikum langsam, aber wirkungsvoll auf Betriebstemperatur. Songs wie „Idiomorph“, „Amnesia“ und „The Marionette“ zeigen die musikalische Bandbreite der Mainzer: druckvolle Riffs treffen auf komplexe Strukturen und atmosphärische Passagen.

Bilder von Monosphere gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/monosphere/

Ein gelungener Start in Tag zwei – das NOAF ist wieder wach, und die nächste Runde Festivalwahnsinn kann beginnen.

Nach dem gelungenen Auftakt durch Monosphere geht es mit Kryn direkt mit ordentlich Energie weiter. Die Band präsentiert sich kraftvoll, druckvoll und von der ersten Minute an kompromisslos. Hier wird nicht lange gefackelt – Kryn gehen nach vorne und ziehen das Publikum immer stärker vor die Bühne. Songs wie „The Nerve“, „Rewind“ oder „Risset“ sorgen für reichlich Bewegung und werden von den Fans begeistert aufgenommen. Die Mischung aus wuchtigen Riffs, treibenden Drums und einer energiegeladenen Performance passt perfekt zur inzwischen deutlich aufgeheizten Festivalstimmung. Kryn liefern ab – kompromisslos, kraftvoll und stark. Das Publikum feiert, und Tag zwei nimmt endgültig Fahrt auf.

Bilder von Kyra gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/kryn/

Weiter geht es mit MARCH aus den Niederlanden – und die liefern einen richtig starken Auftritt ab. Hausgemachter Rock und Metal, direkt, ehrlich und mit ordentlich Suchtpotenzial. Die Mischung aus treibenden Gitarren, eingängigen Melodien und jeder Menge Energie zieht das Publikum schnell auf ihre Seite. Mit „Second to Destroy“, „All on Red“ und „Green“ zeigen MARCH, dass hier durchaus noch einiges an Potenzial nach oben vorhanden ist. Ein Auftritt, der Spaß macht und definitiv Lust auf mehr hinterlässt. 

Bilder von March gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/march/

Als Nächstes stehen Chapel of Disease aus Köln auf der Bühne – Death Metal mit Herz und Verstand. Die Kölner verbinden brachiale Härte mit anspruchsvollen Arrangements und ihrem ganz eigenen, charakteristischen Gitarrensound.  Mit „Echoes of Light“, „Song of the Gods“ und „Dead Spheres“ geht es kraftvoll und dynamisch zur Sache. Harte Riffs treffen auf treibendes Drumming, während sich vor der Bühne immer wieder kleine Einheiten der Fans zusammenfinden und die Energie des Sets aufnehmen. Ein starker Auftritt, der eindrucksvoll zeigt, warum Chapel of Disease weit mehr sind als klassischer Death Metal. 

Bilder von Chanel of Disease gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/chapel-of-disease-2/

Bei Parasite Inc. steht der Spaß von der ersten Minute an im Mittelpunkt – und zwar auf und vor der Bühne. Das eigentlich geplante Backdrop blieb kurzerhand im Proberaum zurück, dafür sorgte ein aufgegangenes T-Shirt unfreiwillig für einen ganz eigenen Hingucker. Improvisation gehört eben manchmal zum Rock’n’Roll. Musikalisch gibt es dagegen keine Kompromisse. Bei „Into Destruction“, „Once and for All“ und „This World“ gehen die Fans ordentlich mit. Vor der Bühne entstehen immer wieder Circle Pits, während sich die Menge unermüdlich in Bewegung hält. Besonders schön: Zahlreiche Kinder verfolgen die Show auf den Schultern ihrer Väter – Metal-Nachwuchs direkt in der ersten Reihe und mittendrin im Geschehen. Sänger Kai Bigler trägt seinen Teil zur ausgelassenen Atmosphäre bei. Mit wilden Grimassen und sichtlichem Spaß an der Show treibt er die Stimmung weiter nach oben. Parasite Inc. liefern damit nicht nur druckvollen Melodic Death Metal, sondern vor allem eines: eine gehörige Portion Spaß und Energie.

Bilder von Parasiten Inc. gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/parasite-inc/

Weiter ging es mit einer gehörigen Portion Folk-Punk aus Kanada: The Real McKenzies übernahmen die Bühne – sieben Männer im Kilt und mit jeder Menge Spielfreude. Von der ersten Minute an herrschten gute Laune und eine herrlich lockere Atmosphäre. Zwischen den Songs gab es immer wieder einen flotten Spruch, während die Band musikalisch ordentlich Gas gab. Mit „Shackleton“, „Too Many“ und „Black Agnes“ landeten die Kanadier einige ihrer beliebten Folk-Punk-Kracher, die beim Publikum bestens ankamen. Besonders eindrucksvoll wurde es bei „Culling“: Rote Pyro tauchte das Infield in ein intensives Licht und setzte einen starken visuellen Akzent. Die Mischung aus Punk-Energie, keltischen Einflüssen, Kilts und jeder Menge Humor funktionierte hervorragend. The Real McKenzies zeigten einmal mehr, dass Folk-Punk nicht nur laut, sondern vor allem verdammt viel Spaß machen kann. 

Bilder von The Real McKenzies gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/the-real-mckenzies/

Als Co-Headliner wird es noch einmal richtig laut: Grand Magus aus Stockholm bringen schwedische Metal-Power auf die NOAF-Bühne. Druckvoll, dynamisch und mit jeder Menge Herz geht das Trio zu Werke und zeigt von der ersten Sekunde an, dass hier echte Spielfreude am Werk ist. Mit „Hammer of the North“, „Triumph and Power“ und „It’s Over“ stehen gleich mehrere Fan-Favoriten auf der Setlist. Die Riffs drücken, der Sound ist mächtig und die Band liefert eine Performance, die gleichermaßen kraftvoll wie leidenschaftlich daherkommt. Vor der Bühne wird gefeiert, gesungen und ordentlich mitgegangen. Grand Magus machen ihrem Status als Co-Headliner alle Ehre und liefern genau die Mischung aus klassischem Heavy Metal, Dynamik und schwedischer Power, die das NOAF-Publikum hören will.

Bilder von Grand Magus gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/grand-magus/

Als krönender Abschluss des zweiten NOAF-Tages betritt mit Saxon eine echte Metal-Institution die Bühne. Schon nach den ersten Takten ist klar: Hier wird nicht einfach nur ein Konzert gespielt – hier wird Heavy-Metal-Geschichte gefeiert. Ganz besonders im Fokus: Sänger Biff Byford. Nach überstandener Krebsbehandlung steht der 75-Jährige wieder voller Energie auf der Bühne. Die Freude darüber ist spürbar, doch lange bleibt keine Zeit für große Sentimentalitäten. Saxon machen das, was sie seit Jahrzehnten perfektionieren: kompromisslosen, klassischen Heavy Metal. Und vor der Bühne kennt die Begeisterung kaum Grenzen. Crowdsurfer fliegen im Minutentakt Richtung Bühne, immer wieder werden Fans über die Köpfe der Menge getragen. Das Publikum singt, springt und feiert jeden einzelnen Song. Mit Klassikern wie „Motorcycle Man“, „The Eagle Has Landed“ und „Broken Heart“ trifft Saxon genau den Nerv der NOAF-Fans. Treibende Riffs, große Melodien und die unverwechselbare Stimme von Biff Byford sorgen für pure Heavy-Metal-Euphorie. Saxon beweisen eindrucksvoll, warum sie auch nach mehr als vier Jahrzehnten noch zu den ganz Großen des Genres gehören. Biff ist zurück, die Band ist in Bestform und das Publikum feiert, als gäbe es kein Morgen.

Ein würdiger Headliner, ein starkes Finale und ein verdammt geiler Abschluss des zweiten NOAF-Tages! 🤘🔥

Bilder von Saxon gibt es hier: https://rock-konzert-magazin.com/saxon/

Das war es auch schon wieder mit dem 20. NOAF 2026 aber im nächsten Jahr kommt das 21. NOAF an den Start und wir sind alle gespannt, wer diesmal den heiligen Acker in Wörrstadt betreten wird. Tickets könnt ihr euch jetzt schon sichern unter https://noaf.de/shop/produkt/early-bird/