Der Detze Rockt 2. Tag

Nachdem wir den ersten Tag beim Detze durch widrige Umstände verpasst haben, sind wir heute am zweiten und schon letzten Tag des VIII Detze Rockt vor Ort. Nachdem wir uns einen überblick auf dem Gelände verschafft haben und festgestellt haben das es nun auch neben Bier und Softdrinks eine Cocktailbar gibt. Dazu hat man neben Pommes und Currywurst auch einen Stand mit Düppekoochen neu auf dem Gelände installiert. Preise sind auch nicht überzogen so das man in Ruhe und genussvoll der Musik lauschen kann. Eine kleine organisatorische Änderung gab es an diesem zweiten Tag. Es startete nicht um 14:00 Uhr sondern schon um 13:35 Uhr. 

OLD MOTHER HELL die sich aus der Mannheimer Band HATCHERY formiert hatten dürften den zweiten Tag eröffnen. Bei herrlichen äußeren Bedingungen, es war sonnig mit ein paar Wolken und Temperaturen um die 24 Grad, präsentierten uns OLD MOTHER HELL Epic Doom Metal. Es ist schon schwierig für eine Band einen Festival Tag zu eröffnen aber OLD MOTHER HELL überzeugten die gut 150 Fans, die sich schon vor die Bühne trauten mit guten harten Riffs und klaren Texten. Von Ihrem im letzten Jahr erschienen Album „Old Mother Hell“ spielten die drei „Mountain“, „Narcotic Overthrow“ oder den gleichnamigen Album Song „Old Mother Hell“. Ein vielversprechender Auftritt der Band und man ist gespannt wie es mit Ihnen weiter geht. Umbaupause müssen sein und so kamen nach der Pause WITCHTOWER aus Spanien auf die Bühne. Trotz der Nervosität die sie am Anfang ihres Gigs hatten, spielten Sie geilen Old School Metal und man war in dem ein oder anderen Lied der Meinung das da was von MOTÖRHEAD rein spielt. WITCHTOWER wussten aber zu überzeugen obwohl es erst ihr zweiter Gig in Deutschland und der erste auf einem Festival war. „Ride To Die“, „Better Run“ oder „Don‘t turn off“ wusste die Fans zu begeistern und so gingen WITCHTOWER nach guten 40 Minuten von der Bühne und waren sichtlich erleichtert eine gute Show abgeliefert zu haben.
Mit AMULET ging es nach dem Umbau weiter. Deftigen Heavy Metal hatten die 5 Jungs aus London dabei. Dabei war
Spielfreude auf der einen Seite und wir spielen auf der anderen Seite aus zu machen. Es war schon ein wenig komisch und so richtig sprang der Funke auch nicht auf die Fans über.

Die bekamen jetzt mit dem Duo INCARCERATION mächtig was auf die Ohren. Death Metal vom aller gemeinsten wurde uns von INCARCERATION aus Brasilien geboten. Harte Drums aufs Hirn und so war es nicht verwunderlich das die Fans abgingen wie Schmitz Katze. Sänger Daniel Silver macht in der One-Man-Show eine gute Figur auch wenn er immer wieder mal über die Bühne rennt als würde er Sport treiben. „Sacrifice“ und „Obsessed by Death“ waren nur zwei von 10 Songs die uns INCARCERATION aufs Hirn prügelten.
Mit Ihrem Progressiven Rock brachten NIGHT ein wenig Ruhe auf die Bühne. Die Fans die zahlreich vor der Bühne
standen sangen aus vollen Kehlen lauthals mit und feierten die Band.

After NIGHT Is bevor DEALER. Seit 40 Jahren gibt es die Band nun schon und heute ist es das erste mal das DEALER in Deutschland spielen. Kaum zu glauben aber wahr und was Sie den Fans präsentierten war guter alter Heavy Metal. Travor Short der Gründer, Sänger und Gitarrist von DEALER versuchte es nachher zu erklären warum man nicht schon vorher nach Deutschland gekommen ist aber er gab dann auf und lies die Musik sprechen, die unheimlich gut bei den Fans ankam.
Mit HÄLLAS aus Schweden kam nun eine Band auf die Bühne, die mit Ihren Kostümen schon etwas an Raumschiff Enterprise erinnerte. Den Hardrock den HÄLLAS spielten war genau nach dem Geschmack der Fans und so ging die Party erst richtig los obwohl es zwischendurch mal 5 Minuten regnete. „Star Rider“, „The Astral Seer“ oder „Autumn in Space“ wurden begeistert gefeiert.
New Wave of British Heavy Metal präsentierten uns die aus London stammende Formation TYTAN. Bassist Kevin
Riddles versuchte die Fans dazu auf zu fordern sich doch näher an die Bühne heran zu stellen, schließlich haben Sie dafür ja auch Geld bezahlt und nicht um mit Ihren Freundinnen zu… Ein paar kamen nach vorne andere blieben hinten und schauten sich das Gastspiel von hinten an. Viele von Ihnen waren schon auf den Headliner des Abends gespannt der dann um kurz nach 23.30 Uhr auf die Bühne kam.

DEAD LORD hatten das Vergnügen den Headliner des Abends zu sein. Hard Rock der feinsten Schwedischen Art boten DEAD LORD um Gitarrist und Sänger Hakim Krim. Kraftvoll und Druck knallten Songs wie „Don´t give a Damn“, „Reruns“ oder „Kill them all“. An der Bühne war es proper voll und man hatte das Gefühl das sich die rund 1000 Besucher alle zum Schlusspunkt auf dem Infield getroffen haben. So ging der VIII Der Detze Rockt zu Ende und man ist gespannt ob und wer nächstes Jahr auf das IX Festival nach Rengen kommt.