U.D.O Managed die Steel Factory Essigfabrik

Manager sind ja eigentlich dazu da, um Prozesse zu steuern und zu lenken aber meistens nicht selbst zum Arbeiten bereit. Auf dem heutigen Metal Manager treffen in Köln war das anders, da hat UDO DIRKSCHNEIDER und ex-ACCEPT und ex-BONFIRE Frontman David Reece am Mikro den Ton vorgegeben und die Jungs an der Gitarre und an den Drums haben dazu beigetragen das dabei was Fruchtbares rauskam. U. D. O. Ist auf Tour und hat sich als Support REECE und DEAD CITY RUINS mitgenommen.

Ich glaube sagen zu können das DEAD CITY RUINS, die aus Australien stammen, laut Manager Udo ihren Job als „Einheizer“ ganz prima erledigt haben. Musikalisch sind DCR richtig breit aufgestellt, spielt man doch Heavy Metal, Blues, Rock und Stonerrock, so dass es ein breit gefächertes Portfolio ergibt. Nicht Frontmann Jake Wiffen posiert wie ein wilder nein auch die Gitarristen Wechsel ständig die Seiten und legen sich ins Zeug. Gitarrenriffs a la VAN HALEN aus den 80er Jahren. Ein Vergleich darf noch erlaubt sein, Drummer Nick Trajanovski hat schon irgendwo Ähnlichkeit mit Harry Potters Hagrid aber genauso knuffig. DCR haben mich überzeugt mit ihrem Auftritt, der allen sichtlich Spaß gemacht hat.
Setlist:
1. Till Death
2. Broken Bones
3. Dirty Water
4. We are ohne
5. Happenzella
6. Bones
7. Devil Man

Der erste Manager an diesem Abend war nun DAVID REECE der mit seiner Band REECE für Gitarren lastige Hard-Rock Riffs und die wurden, sehr zum Wohle des Managers, auch reichlich dargeboten. REECE spielten eine Mischung aus alten ACCEPT Songs und vom neuen, im letzten November erschienen Album „Resilient Heart“ Album knackige, straighte Songs, die sich ins Hirn bohrten. REECE ist seinem Stil treu geblieben, indem er harte Riffs mit melodischen Heavy Metal paart und dazu die unverkennbaren Leadvocals drauflegt. „D-Train“, „Karma“ oder den ACCEPT Klassiker „Hellhammer“ zum Schluss der Show brachten die Fans so richtig in Stimmung.

Setlist:
1. D-Train
2. Anytime at all
3. Karma
4. Two Coins and a Dead Man
5. Generation Clash
6. Perfect Apokalypse
7. XTC
8. Live before you die
9. What about yesterday
10. Hellhammer

Nach dem Manager ist vor dem Manager und wenn man eine Parallele bei beiden Managern ziehen will, so stößt man unweigerlich darauf das beide mal Sänger bei ACCEPT waren. An diesem Abend war UDO etwas Gehandicapte, da er mit Krücke auf die Bühne kam. Tja mit 66 Jahren fängt das Leben an, so sang es schon UDO JÜRGENS aber zwischendurch kommen schon mal die kleinen bis großen Wehwehchen. So konnte UDO also nicht so arbeiten wie er vielleicht wollte aber dafür taten es seine Jungs umso mehr. Die Frage, die ich mir da stelle, muss UDO eigentlich noch so arbeiten auf der Bühne? Ich glaube nicht denn dafür hat er doch die Jungs, die sich gewohnt in Breitbeinigen Posen werfen um den Fans die Gitarrenriffs um die Ohren zu schmeißen. „Tongue Reaper“ eröffnet den Abend und da dürfen Songs wie „Metal Machine“ oder „Timebomb“ nicht fehlen. Mit dem neuen Album „Steel Factory“ kommt UDO wieder gewohnt wie in alten Zeiten rüber, was allerdings auffällig ist, dass der ein oder andere Song auf dem Album sich anhört wie alte ACCEPT Songs, Zufall? Trotzdem kann man sagen das das neue Album wirklich gelungen ist. Wie sich gehört beim Manager Konzert kommen Gitarren und Drum Solo nicht zu kurz und verleihen der Halle nochmals neue Kräfte. Mit „Man and Machine“ und „They want War“ verabschieden sich die Manager und ihre Arbeiter von den Fans, um in den verdienten Feierabend zu gehen.
Setlist:
1. Tongue Reaper
2. Make the Move
3. 24/7
4. Mastercuter
5. Cry of the Nation
6. Metal Machine
7. Independence Day
8. In the Heat of the Night
9. Vendetta
10. Rising High
11. Guitar Solo
12. In the Darkness
13. I give as Good as i get
14. Drum Solo
15. Timebomb
16. Hungry and angry
17. Heart of Gold
18. One Heard one Soul
19. Holy
20. Animal House
21. Man and
Machine
22. They want War